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| | [[Datei:Ferdinand Piëch.jpg|thumb|Ferdinand Piëch im Bild mit seiner Frau Ursula]] | | [[Datei:Ferdinand Piëch.jpg|thumb|Ferdinand Piëch im Bild mit seiner Frau Ursula]] |
| − | Dipl.-Ing. [[Professor|Prof.]] Dr. h.c. '''Ferdinand Piëch''' (* [[17. April]] [[1937]] in [[Wien]]; † [[25. August]] [[2019]] in Rosenheim, [[Bayern]]<ref>Quelle [https://www.focus.de/finanzen/boerse/ehemaliger-vw-chef-bericht-ferdinand-piech-ist-tot_id_11072870.html www.focus.de], abgefragt am 26. August 2019</ref>) war ein Ingenieur, Perfektionist und Visionär<ref>Quelle Parte in den [[Salzburger Nachrichten]] vom 31. August 2019.</ref> Er war der Enkel von [[Ferdinand Porsche]], dessen Tochter [[Louise Piëch|Louise]] den Wiener Anwalt [[Anton Piëch]] heiratete. | + | Dipl.-Ing. [[Prof]]. Dr. h.c. '''Ferdinand Piëch''' (* [[17. April]] [[1937]] in [[Wien]]; † [[25. August]] [[2019]] in Rosenheim, [[Bayern]]<ref>Quelle [https://www.focus.de/finanzen/boerse/ehemaliger-vw-chef-bericht-ferdinand-piech-ist-tot_id_11072870.html www.focus.de], abgefragt am 26. August 2019</ref>) war ein Ingenieur, Perfektionist und Visionär<ref>Quelle Parte in den [[Salzburger Nachrichten]] vom 31. August 2019.</ref> Er war der Enkel von [[Ferdinand Porsche]], dessen Tochter [[Louise Piëch|Louise]] den Wiener Anwalt [[Anton Piëch]] heiratete. |
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| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Ferdinand Piëch wurde als Sohn von Louise Porsche und Anton Piëch geboren. Von 1952 bis 1958 besuchte er das Schweizer Internat ''Lyceum Alpinum Zuoz'' im Engadin in der [[Schweiz]]. Nach dem Studium des Maschinenbaus an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich begann er 1963 seine Karriere unter seinem Onkel [[Ferry Porsche]] in Stuttgart. Dort leitete er ab 1965 die Entwicklungsabteilung und wurde 1971 Technischer Geschäftsführer. Seinen Hauptwohnsitz hatte er lange Zeit in Salzburg. | + | Ferdinand Piëch wurde als Sohn von Louise Porsche und Anton Piëch geboren. Sein Bruder ist [[Hans Michel Piëch]]. Von 1952 bis 1958 besuchte er das Schweizer Internat ''Lyceum Alpinum Zuoz'' im Engadin in der [[Schweiz]]. Nach dem Studium des Maschinenbaus an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich begann er 1963 seine Karriere unter seinem Onkel [[Ferry Porsche]] in Stuttgart. Dort leitete er ab 1965 die Entwicklungsabteilung und wurde 1971 Technischer Geschäftsführer. Seinen Hauptwohnsitz hatte er lange Zeit in Salzburg. |
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| | Er gründete ein eigenes Konstruktionsbüro, indem wesentliche Automobil- und Motor-Entwicklungen getätigt wurden. Anschließend war er maßgeblich für zahlreiche Innovationen und die Etablierung der Marke Audi als Premiumhersteller verantwortlich. Von 1993 bis 2002 war Piëch Vorstandsvorsitzender von Volkswagen sowie bis 2015 unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender des Volkswagen Konzerns (VW) und Geschäftsführer der größten europäischen Autovertriebsgesellschaft, der [[Porsche Holding]], in der [[Stadt Salzburg]]. | | Er gründete ein eigenes Konstruktionsbüro, indem wesentliche Automobil- und Motor-Entwicklungen getätigt wurden. Anschließend war er maßgeblich für zahlreiche Innovationen und die Etablierung der Marke Audi als Premiumhersteller verantwortlich. Von 1993 bis 2002 war Piëch Vorstandsvorsitzender von Volkswagen sowie bis 2015 unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender des Volkswagen Konzerns (VW) und Geschäftsführer der größten europäischen Autovertriebsgesellschaft, der [[Porsche Holding]], in der [[Stadt Salzburg]]. |
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| − | ==Vorgestellt==
| + | {{vorgestellt}} |
| | Macht, dein Name ist Piëch. Wenn ein langgedienter Manager aus dem Volkswagenkonzern sagt, "''früher, als wir noch mehr Angst vor ihm hatten''", dann klingt das nach einer längst ausgestorbenen Gattung von Chef. Doch wer den mächtigsten Automanager der Welt, Ferdinand Piëch, je persönlich erlebt hat, hat zumindest eine Ahnung davon bekommen, dass dieser Mann einem wirklich Angst machen kann. Er sagt nicht viel, das wenige aber oft mit beißender Schärfe. | | Macht, dein Name ist Piëch. Wenn ein langgedienter Manager aus dem Volkswagenkonzern sagt, "''früher, als wir noch mehr Angst vor ihm hatten''", dann klingt das nach einer längst ausgestorbenen Gattung von Chef. Doch wer den mächtigsten Automanager der Welt, Ferdinand Piëch, je persönlich erlebt hat, hat zumindest eine Ahnung davon bekommen, dass dieser Mann einem wirklich Angst machen kann. Er sagt nicht viel, das wenige aber oft mit beißender Schärfe. |
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| | ==2010== | | ==2010== |
| − | {{PAGENAME}} verkündete, seiner Frau [[Ursula Piëch|Ursula]] sein industrielles Erbe übergeben zu wollen. Piëch war mit sieben Prozent an Porsche beteiligt und mit zehn an der [[Porsche Holding]], die wiederum die Mehrheit an Porsche und VW hält. Die Privatstiftungen „Ferdinand Alpha“ und „Ferdinand Beta“ verwalten sein Vermögen, das nach seinem Tod auf seine Frau vererbt wird. | + | {{PAGENAME}} verkündete, seiner Frau [[Ursula Piëch|Ursula]] sein industrielles Erbe übergeben zu wollen. Piëch war mit sieben Prozent an Porsche beteiligt und mit zehn an der [[Porsche Holding]], die wiederum die Mehrheit an Porsche und VW hält. Die Privatstiftungen "Ferdinand Alpha" und "Ferdinand Beta" verwalten sein Vermögen, das nach seinem Tod auf seine Frau vererbt wird. |
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| | ==2015 Abgang == | | ==2015 Abgang == |
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| | [[Kategorie:Person (Familie)]] | | [[Kategorie:Person (Familie)]] |
| | [[Kategorie:Unternehmer]] | | [[Kategorie:Unternehmer]] |
| − | [[Kategorie:Unternehmer (Geschichte)]]
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| | [[Kategorie:Automobil]] | | [[Kategorie:Automobil]] |
| | [[Kategorie:Zuagroaste]] | | [[Kategorie:Zuagroaste]] |
| | [[Kategorie:Wien]] | | [[Kategorie:Wien]] |
| | + | [[Kategorie:Geboren 1937]] |