| Zeile 14: |
Zeile 14: |
| | Nach Ende des Grundwehrdienstes stieg Ernst Kronreif in den elterlichen Betrieb in Hallein-Taxach ein. Doch schon nach wenigen Monaten zog es ihn wieder hinaus in die Welt. Von September [[1973]] bis September [[1974]] war er in Lausanne, Schweiz, in einem Hotel tätig. Zunächst in der Küche, dann in der Rezeption und schließlich wurde ihm auch die Abrechnung von drei weiteren Hotels und vier Restaurants desselben Eigentümers anvertraut. In dieser Zeit unternahm er in seiner Freizeit auf einer [[KTM]] 125 cm³ Penton Ausflüge in die Westschweiz. Im Herbst 1974 verließ er die Schweiz, um auf Bildungsreisen, die ihn durch die Türkei nach Persien und Afghanistan sowie auf die griechische Insel Kreta führten, seine Wissenshorizont zu erweitern. | | Nach Ende des Grundwehrdienstes stieg Ernst Kronreif in den elterlichen Betrieb in Hallein-Taxach ein. Doch schon nach wenigen Monaten zog es ihn wieder hinaus in die Welt. Von September [[1973]] bis September [[1974]] war er in Lausanne, Schweiz, in einem Hotel tätig. Zunächst in der Küche, dann in der Rezeption und schließlich wurde ihm auch die Abrechnung von drei weiteren Hotels und vier Restaurants desselben Eigentümers anvertraut. In dieser Zeit unternahm er in seiner Freizeit auf einer [[KTM]] 125 cm³ Penton Ausflüge in die Westschweiz. Im Herbst 1974 verließ er die Schweiz, um auf Bildungsreisen, die ihn durch die Türkei nach Persien und Afghanistan sowie auf die griechische Insel Kreta führten, seine Wissenshorizont zu erweitern. |
| | | | |
| − | Zurück gekehrt im Februar [[1975]] nahm er einen Job an der Rezeption des [[Hotel Friesacher|Hotels Friesacher]] in [[Anif]] an, damals noch unter der Leitung von Marianne und Michael Friesacher senior. Schließlich erhielt er im August des gleichen Jahres sein Hotelkonzessionsdekret und zog weiter in die Küche in »Katzensbergers Adler« in Rastsatt, Deutschland<ref>siehe [http://ka.stadtwiki.net/Rudolf_Katzenberger Stadtwikipedia Karlsruhe Rudolf Katzenberger]</ref>. Katzenberger zählte zu den besten 100 Köchen Europas und dort erlernte Ernst Kronreif die hohe Kunst des Pasteten-Machens. Ernst begeisterte sich dafür und und heute bietet er als besondere Spezialität im Gasthof Hohlwegwirt die verschiedensten Pasteten an. | + | Zurück gekehrt im Februar [[1975]] nahm er einen Job an der Rezeption des [[Hotel Friesacher|Hotels Friesacher]] in [[Anif]] an, damals noch unter der Leitung von Marianne und Michael Friesacher senior. Schließlich erhielt er im August des gleichen Jahres sein Hotelkonzessionsdekret. Im Spätherbst [[1977]] zog er weiter in die Küche in »Katzensbergers Adler« in Rastsatt, Deutschland<ref>siehe [http://ka.stadtwiki.net/Rudolf_Katzenberger Stadtwikipedia Karlsruhe Rudolf Katzenberger]</ref>. Katzenberger zählte zu den besten 100 Köchen Europas und dort erlernte Ernst Kronreif die hohe Kunst des Pasteten-Machens. Ernst begeisterte sich dafür und und heute bietet er als besondere Spezialität im Gasthof Hohlwegwirt die verschiedensten Pasteten an. |
| | | | |
| | Im Spätwinter [[1979]] kam es zu einem neuerlichen Intermezzo zu Hause beim Hohlwegwirt in der Küche, die unter der Führung seiner Mutter Ida einen ausgezeichneten Ruf in weiten Umkreis genoss. Doch dieses war von kurzer Dauer und er ging als Restaurantleiter nach Niederösterreich in die »Taverne am Sachsengang« in Großenzersdorf bei Wien, wo Robert Winkler, Chef des Hauses, sein Lehrmeister wurde. Ruhelos, wie Ernst in seiner Sturm- und Drangzeit war, blieb er aber auch dort nur knapp ein Jahr, um neuerlich in den elterlichen Betrieb für nicht ganz zwei Jahre zurückzukehren. Dort wurde er im November [[1981]] zum Weinritter der [[Österreichische Weinbruderschaft| Österreichischen Weinbruderschaft]] geschlagen. | | Im Spätwinter [[1979]] kam es zu einem neuerlichen Intermezzo zu Hause beim Hohlwegwirt in der Küche, die unter der Führung seiner Mutter Ida einen ausgezeichneten Ruf in weiten Umkreis genoss. Doch dieses war von kurzer Dauer und er ging als Restaurantleiter nach Niederösterreich in die »Taverne am Sachsengang« in Großenzersdorf bei Wien, wo Robert Winkler, Chef des Hauses, sein Lehrmeister wurde. Ruhelos, wie Ernst in seiner Sturm- und Drangzeit war, blieb er aber auch dort nur knapp ein Jahr, um neuerlich in den elterlichen Betrieb für nicht ganz zwei Jahre zurückzukehren. Dort wurde er im November [[1981]] zum Weinritter der [[Österreichische Weinbruderschaft| Österreichischen Weinbruderschaft]] geschlagen. |
| Zeile 22: |
Zeile 22: |
| | Aber bereits im Juli [[1983]] kehrte Ernst wieder nach Hallein zurück, um von da an, abgesehen von einigen Gastvorträgen, in seiner Heimat zu bleiben. Noch vor der Übernahme des elterlichen Betriebes im Jänner [[1988]] wurde er im April [[1986]] in den Vorstand des Verbands [[Beste Österreichische Gastlichkeit]] (BÖG) berufen und kochte [[1987]] bei Roger Vergé, einem der besten französischen Köche seiner Zeit. Nach der Übernahme des Hohlwegwirts verdoppelte er die Restaurantfläche zur heutigen Größe. | | Aber bereits im Juli [[1983]] kehrte Ernst wieder nach Hallein zurück, um von da an, abgesehen von einigen Gastvorträgen, in seiner Heimat zu bleiben. Noch vor der Übernahme des elterlichen Betriebes im Jänner [[1988]] wurde er im April [[1986]] in den Vorstand des Verbands [[Beste Österreichische Gastlichkeit]] (BÖG) berufen und kochte [[1987]] bei Roger Vergé, einem der besten französischen Köche seiner Zeit. Nach der Übernahme des Hohlwegwirts verdoppelte er die Restaurantfläche zur heutigen Größe. |
| | | | |
| − | [[1998]] setzte er mit der Gründung der Wirtevereinigung in Hallein und deren [[Wirtefest für Jedermann]] einen touristisch-gastronomischen Meilenstein in der Geschichte des [[Fremdenverkehr]]s von Hallein. | + | [[1998]] setzte er mit der Gründung der Wirtevereinigung in Hallein und deren [[Wirtefest für Jedermann]] einen touristisch-gastronomischen Meilenstein in der Geschichte des [[Fremdenverkehr]]s von Hallein. |
| | | | |
| | ==Ernst Kronreif privat== | | ==Ernst Kronreif privat== |