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'''Ernst Büchlmann''' (* [[23. Dezember]] [[1903]] in Hollersbach; † [[28. März]] [[1991]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]])<ref>[http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/hollersbach/TFBIV/?pg=234 Taufbuch der Pfarre Hollersbach, Band IV, S. 233.]</ref> war Direktor der [[Hauptschule Seekirchen]].
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'''Ernst Büchlmann''' (* [[23. Dezember]] [[1903]] in [[Hollersbach]]; † [[28. März]] [[1991]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]])<ref>[http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/hollersbach/TFBIV/?pg=234 Taufbuch der Pfarre Hollersbach, Band IV, S. 233.]</ref> war Direktor der [[Hauptschule Seekirchen]].
    
==Leben==
 
==Leben==
Ernst Georg Maria Büchlmann war eines von acht Kindern des [[Pinzgau]]er Oberlehrers [[Georg Büchlmann]].  
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Ernst Georg Maria Büchlmann war eines von acht Kindern des [[Pinzgau]]er Oberlehrers [[Georg Büchlmann]]. Er besuchte die [[Volksschule Köstendorf|Volksschule]] in Köstendorf, dann das [[Private Neue Mittelschule der Benediktinerabtei Michaelbeuern|Sängerknabeninstitut]] in Michaelbeuern und das Kremsmünsterer Gymnasium, schließlich das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Borromäum]] und die [[Salzburger Lehrerbildungsanstalt]], wo er maturierte.  
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[[1945]] wurde er Schulleiter der [[Hauptschule Seekirchen]] und blieb dies bis zu seiner Pensionierung am [[20. Dezember]] [[1968]].
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In der [[Zwischenkriegszeit]] war Büchlmann Jugendwart der christlich-deutschen Turnerschaft St. Johann im Pongau, Gaujugendwart der ostmärkischen Sturmscharen, Landesführer-Stellvertre­ter der Ostmarkjugend und Stadtjugendführer des Österreichischen Jung­volkes.
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Er war Heimatpfleger und Gründer des [[Stifts- und Heimatmuseum Seekirchen|Heimatmuseums Seekirchen]].
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[[1927]] legte er die Lehrbefähigungsprüfung für Volksschulen und [[1930]] für Hauptschulen ab.
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Er unterrichtete an der [[Volksschule Itzling]],
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: [[1926]] bis 1928 an der [[Volksschule St. Koloman]],
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: [[1928]] bis 1929 an der [[Volksschule Gnigl]], an der [[Volksschule Obereching]],
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: [[1932]] bis 1934 an der [[Hauptschule St. Johann im Pongau]],
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: [[1936]] bis 1937 an der [[Hauptschule Hallein-Stadt|Knaben-Hauptschule Hallein]] und
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: [[1938]] bis 1939 an der [[Hauptschule Maxglan I|Knaben- und Mädchenhauptsschule Maxglan]].
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Nach einer Rückversetzung an die [[Volksschule Maxglan I|Volksschule Maxglan]] und Strafschulungskursen in Neukirchen bei [[Teisendorf]] unterrichtete er
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: [[1939]] bis 1940 an der [[Hauptschule Maxglan I|Knaben-Hauptschule Maxglan]] und
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: ab [[1940]] an der [[Hauptschule Franz-Josefs-Kai|Knabenhauptschule Franz-Josefs-Kai]].
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Nach einem Bombenschaden übersiedelte er nach [[Forstau]], wo er die Schulleitung der [[Volksschule Forstau|Volksschule]] übernahm<!--?-->.
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[[1945]] wurde er zum [[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirksschulinspektor von Zell am See]] ernannt, übernahm jedoch stattdessen
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: 1945 die Schulleitung der [[Hauptschule Seekirchen]], kümmerte sich um das Schulgebäude, die Einrichtung einer Expositur in [[Hauptschule Strobl|Strobl]] und um die Einrichtung einer Berufsschule sowie eines Polyrechnischen Lehrgangs.
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: [[1948]] gründete er die Volkshochschule Seekirchen, in der er sich seitdem engagierte.
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Als Heimatpfleger gründete er im Land Salzburg über 30 Heimatmuseen, darunter das [[Stifts- und Heimatmuseum Seekirchen|Heimatmuseum Seekirchen]], sowie [[1953]] den Arbeits­kreis für Heimatsammlungen. Er war Mitbegründer des [[Salzburger Bildungswerk]]s und Ausschussmitglied des [[Salzburger Museumsverein]]s.
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: Am [[20. Dezember]] [[1968]] trat er in den Ruhestand.
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Seit <!--31. April -->[[1934]] war er verheiratet mit Irma, geb. Hafner.
    
== Ehrungen ==
 
== Ehrungen ==
Seit [[1983]] war er Träger des [[Auszeichnungen der Stadt Seekirchen am Wallersee|Ehrenringes]] der Marktgemeinde [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]].
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Ernst Büchlmann war Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter die folgenden:
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* [[1960]] Korrespondent des Bundesdenkmalamts,
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* [[1969]] Silbernes Ehren­zeichen für Verdienste um die Republik Österreich,
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* [[1973]] Ehrenmit­glied des Salzburger Bildungswerkes,
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* Gläserner Ehrenpokal des Salzburger [[Landeshauptmann]]s,
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* [[1968]] Verleihung des Berufstitels ''Professor'',
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* [[1983]] [[Auszeichnungen der Stadt Seekirchen am Wallersee|Ehrenring]] der Marktgemeinde [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]].
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: ''Oberpinzgau von Krimml bis Kaprun. Eine Sammlung geschichtlicher, kunsthistorischer und heimatkundlicher Notizen für die Freunde der Heimat''. Selbstverlag, Hollersbach 1956.
 
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: ''Oberpinzgau von Krimml bis Kaprun. Eine Sammlung geschichtlicher, kunsthistorischer und heimatkundlicher Notizen für die Freunde der Heimat''. Selbstverlag, Hollersbach 1956.
 
* [[Peter Löcker|Löcker, Peter]]: ''Die Hauptschule Seekirchen 1938-1995''. In: [[Elisabeth Dopsch|Dopsch, Elisabeth]] und [[Heinz Dopsch]] (Hrsg.): ''1300 Jahre Seekirchen. Geschichte und Kultur einer Salzburger Marktgemeinde''. [[Seekirchen am Wallersee|Marktgemeinde Seekirchen]] 1996
 
* [[Peter Löcker|Löcker, Peter]]: ''Die Hauptschule Seekirchen 1938-1995''. In: [[Elisabeth Dopsch|Dopsch, Elisabeth]] und [[Heinz Dopsch]] (Hrsg.): ''1300 Jahre Seekirchen. Geschichte und Kultur einer Salzburger Marktgemeinde''. [[Seekirchen am Wallersee|Marktgemeinde Seekirchen]] 1996
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* [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_133_0483-0495.pdf Nachruf in den MGSL Nr. 133 (1991), S. 187f.] ( [[Friederike Prodinger|Prodinger, Friederike]])
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== Einzelnachweise ==
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==== Einzelnachweise ====
 
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