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[[Datei:Strubklammspeicher 02.jpg|thumb|Strubklammspeicher, Ansicht: West nach Ost]]
 
[[Datei:Strubklammspeicher 02.jpg|thumb|Strubklammspeicher, Ansicht: West nach Ost]]
Der '''Strubklammspeicher''', früher ''Stausee Vordersee'' genannt, gehört zu den [[Almbach-Kraftwerke]]n in [[Faistenau]] im [[Flachgau]].
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Der '''Strubklammspeicher''', früher ''Stausee Vordersee'' genannt, gehört zu den [[Oberalm-Gewässer-Kraftwerke]]n in [[Faistenau]] im [[Flachgau]].
    
== Geografie ==
 
== Geografie ==
Er befindet sich - entgegen der gängigen Meinung - nicht in im Faistenauer Ortsteil [[Vordersee]], sondern er ist in den Faistauer Ortsteilen [[Lidaun]] und [[Anger (Faistenau)|Anger]] gelegen. Gespeist wird er vom [[Almbach (Wiestal)|Almbach]], der sich in das Gelände zwischen dem [[Todtberg]] und dem [[Kugelberg]] in Richtung der [[Strubklamm (Naturdenkmal)|Strubklamm]] hinunter ins [[Wiestal]] einschneidet.
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Er befindet sich - entgegen der gängigen Meinung - nicht in im Faistenauer Ortsteil [[Vordersee]], sondern er ist in den Faistauer Ortsteilen [[Lidaun]] und [[Anger (Faistenau)|Anger]] gelegen. Gespeist wird er von der [[Oberalm (Gewässer)|Oberalm]], der sich in das Gelände zwischen dem [[Todtberg]] und dem [[Kugelberg]] in Richtung der [[Strubklamm (Naturdenkmal)|Strubklamm]] hinunter ins [[Wiestal]] einschneidet.
    
In [[SAGIS]] wird er aktuell (2019) als ''Strubklammspeicher'' bezeichnet, beim Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen gibt es keine Bezeichnung dafür.
 
In [[SAGIS]] wird er aktuell (2019) als ''Strubklammspeicher'' bezeichnet, beim Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen gibt es keine Bezeichnung dafür.
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==== hydrographischen Grundlagen des Projektes ====
 
==== hydrographischen Grundlagen des Projektes ====
Der projektierte, das Talbecken oberhalb der Strubklamm erfüllende Stausee hat bei einer Stauung auf Kote 666,50 eine Oberfläche von rund 34 ha. Die diesem Stauspiegel entsprechende aufgespeicherte Wassermenge beträgt 2,168 Mill. m³. Bei der projektierten Absenkung des Wasserspiegels um 9 m ist für wasserarme Zeiten eine Reserve von 1,9 Mill. m³ gesichert. Bei Hochwasser beträgt die Oberfläche ­38 ha und der Inhalt 2,7 Mill. m³, so dass sich ein Hochwasserschutzraum von 540 000 m³ ergibt. Bei einer Absenkungsmöglichkeit von 13 m beträgt der Nutzinhalt des  natürlichen Hinterseebeckens nach vorgenommenen Messungen und bei Berücksichtigung des derzeitigen Niederwasserspiegels des Sees 6,5 Mill. m³. Zusammen mit dem Staubecken der Strubklammsperre ergibt sich also ein ausnützbarer Stauraum von 8,4 Mill. m³. Für die Berechnung der Abflussverhältnisse des Almbaches wurden die Regenhöhen, Beobachtungen im Gebiet Hintersee für die Jahre 1900 bis 1910 und jene Verhältnisse ­zugrunde gelegt, welche für das im Betrieb stehende Wiestalwerk ermittelt wurden. Regenhöhe 2 000 mm, Niederwassermenge 7,2 sek/1, pro km², Mittelwassermenge 13 sek/l pro km². Für das Niederschlagsgebiet des Strubklammwerkes ergibt sich daher bei  Niederwasser eine sekündliche Abflussmenge von 0,72 m³, bei Mittelwasser 1,3 m³. Nach den vorherigen Beobachtungen kann zuversichtlich mit einer fünf- bis sechsmaligen Füllung des Stauweihers im Verlaufe eines Jahres gerechnet werden. Für das Niederschlagsgebiet von 100 km² ergibt sich bei einer Regenhöhe von 2 000 mm eine Jahresniederschlagsmenge von 200 Mill. m³; werden für die Verdunstung und Versickerung 40 v.H. in Abzug gebracht, so kommen 120 Mill. m³ oder 3,8 m³/s im Mittel zum Abfluss.
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Der projektierte, das Talbecken oberhalb der Strubklamm erfüllende Stausee hat bei einer Stauung auf Kote 666,50 eine Oberfläche von rund 34 ha. Die diesem Stauspiegel entsprechende aufgespeicherte Wassermenge beträgt 2,168 Mill. m³. Bei der projektierten Absenkung des Wasserspiegels um 9 m ist für wasserarme Zeiten eine Reserve von 1,9 Mill. m³ gesichert. Bei Hochwasser beträgt die Oberfläche ­38 ha und der Inhalt 2,7 Mill. m³, so dass sich ein Hochwasserschutzraum von 540 000 m³ ergibt. Bei einer Absenkungsmöglichkeit von 13 m beträgt der Nutzinhalt des  natürlichen Hinterseebeckens nach vorgenommenen Messungen und bei Berücksichtigung des derzeitigen Niederwasserspiegels des Sees 6,5 Mill. m³. Zusammen mit dem Staubecken der Strubklammsperre ergibt sich also ein ausnützbarer Stauraum von 8,4 Mill. m³. Für die Berechnung der Abflussverhältnisse der Oberalm wurden die Regenhöhen, Beobachtungen im Gebiet Hintersee für die Jahre 1900 bis 1910 und jene Verhältnisse ­zugrunde gelegt, welche für das im Betrieb stehende Wiestalwerk ermittelt wurden. Regenhöhe 2 000 mm, Niederwassermenge 7,2 sek/1, pro km², Mittelwassermenge 13 sek/l pro km². Für das Niederschlagsgebiet des Strubklammwerkes ergibt sich daher bei  Niederwasser eine sekündliche Abflussmenge von 0,72 m³, bei Mittelwasser 1,3 m³. Nach den vorherigen Beobachtungen kann zuversichtlich mit einer fünf- bis sechsmaligen Füllung des Stauweihers im Verlaufe eines Jahres gerechnet werden. Für das Niederschlagsgebiet von 100 km² ergibt sich bei einer Regenhöhe von 2 000 mm eine Jahresniederschlagsmenge von 200 Mill. m³; werden für die Verdunstung und Versickerung 40 v.H. in Abzug gebracht, so kommen 120 Mill. m³ oder 3,8 m³/s im Mittel zum Abfluss.
    
Da die Hochwässer nicht voll ausgenützt werden können, soll mit Rücksicht auf den verhältnismäßig großen nutzbaren Stauinhalt der Sammelbecken mit einem Ausnützungsfaktor ­von 0,75 gerechnet werden, sonach mit einer jährlich  nützbaren Wassermenge von 90 Mill. m³. Das mittlere Gefälle beträgt nach Abzug der Druckhöhenverluste 105 m, daher wird zur Erzeugung von 1 kW eine Wassermenge von 1,7 l/sec, oder für 1 kWh 6,12 m³ benötigt, so dass eine durchschnittliche Jahreskraftleistung von 14,7 Mill. kWh bzw. eine Durchschnittsleistung von rund 1 680 kW erreicht wird. Die Betriebsdaten des Wiestalwerkes lehren, dass die 24stündige durchschnittliche Erzeugung im Monate der Höchstbeanspruchung mit 11 Stunden täglich angenommen werden kann. Es könnte daher bei ll stündiger Benützungsdauer eine Höchstleistung von rund 3 670 kW gedeckt werden, welche Leistung eine Betriebswassermenge von 6,2 m³/sek erfordert.
 
Da die Hochwässer nicht voll ausgenützt werden können, soll mit Rücksicht auf den verhältnismäßig großen nutzbaren Stauinhalt der Sammelbecken mit einem Ausnützungsfaktor ­von 0,75 gerechnet werden, sonach mit einer jährlich  nützbaren Wassermenge von 90 Mill. m³. Das mittlere Gefälle beträgt nach Abzug der Druckhöhenverluste 105 m, daher wird zur Erzeugung von 1 kW eine Wassermenge von 1,7 l/sec, oder für 1 kWh 6,12 m³ benötigt, so dass eine durchschnittliche Jahreskraftleistung von 14,7 Mill. kWh bzw. eine Durchschnittsleistung von rund 1 680 kW erreicht wird. Die Betriebsdaten des Wiestalwerkes lehren, dass die 24stündige durchschnittliche Erzeugung im Monate der Höchstbeanspruchung mit 11 Stunden täglich angenommen werden kann. Es könnte daher bei ll stündiger Benützungsdauer eine Höchstleistung von rund 3 670 kW gedeckt werden, welche Leistung eine Betriebswassermenge von 6,2 m³/sek erfordert.
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* [https://www.bergfex.at/sommer/salzburg/touren/wanderung/308359,die-strubklamm-auf-dem-metzgersteig-durchwandern/ www.bergfex.at] und [https://blog.austria-insiderinfo.com/fuss/hintersee-naturbadesee-salzkammergut/  blog.austria-insiderinfo.com] ''Stausee Vordersee''
 
* [https://www.bergfex.at/sommer/salzburg/touren/wanderung/308359,die-strubklamm-auf-dem-metzgersteig-durchwandern/ www.bergfex.at] und [https://blog.austria-insiderinfo.com/fuss/hintersee-naturbadesee-salzkammergut/  blog.austria-insiderinfo.com] ''Stausee Vordersee''
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