| | [[1889]] und [[1890]] beauftragte der [[Salzburger Gemeinderat]] das Städtische Bauamt, geeignete Vorschläge zur völligen Sanierung der Wasserversorgung zu unterbreiten. Der Amtsvortrag sah die Neufassung der Quellfassungen durch Grabungen, den Ankauf von Privatquellen, den Ersatz der alten Holzleitungen durch Gusseisenrohrleitungen mit 125 Millimeter Durchmesser vor. Der Beschluss zur Umsetzung wurde [[1891]] gefasst, jedoch verzögerte sich die Realisierung. | | [[1889]] und [[1890]] beauftragte der [[Salzburger Gemeinderat]] das Städtische Bauamt, geeignete Vorschläge zur völligen Sanierung der Wasserversorgung zu unterbreiten. Der Amtsvortrag sah die Neufassung der Quellfassungen durch Grabungen, den Ankauf von Privatquellen, den Ersatz der alten Holzleitungen durch Gusseisenrohrleitungen mit 125 Millimeter Durchmesser vor. Der Beschluss zur Umsetzung wurde [[1891]] gefasst, jedoch verzögerte sich die Realisierung. |
| − | [[1896]] wurde die Gersberg-Quellen am Südabhang des Kühberges (Gnigler Berg) neu gefasst. Ein alter, seit Jahrhunderten bestehender Stollen, sowie neu angekaufte Quellen wurden gesammelt und einem Sammelgrander zugeführt, der das Wasser über eine Gusseisenrohrleitung von 2 800 Meter Länge dem alten Reservoir auf dem Kapuzinerberg zuführte. [[1896]]—[[1898]] wurden auch die einzelnen Quellen am Nordabhange des Kühberges (Gnigler Berg), die Altbrunnquelle, die Mirabellquelle und die Residenzquelle neu gefasst, sowie die Kohlhuberquelle einbezogen, und in einen Sammelgrander geleitet, der das Wasser in einer 3 350 Meter langen Gusseisenrohrleitung zu dem neuen Reservoir auf dem Kapuzinerberg führte. | + | [[1892]] wurde die Gersberg-Quellen am Südabhang des Kühberges (Gnigler Berg) neu gefasst. Ein alter, seit Jahrhunderten bestehender Stollen, sowie neu angekaufte Quellen wurden gesammelt und einem Sammelgrander zugeführt, der das Wasser über eine Gusseisenrohrleitung von 2 800 Meter Länge dem alten Reservoir auf dem Kapuzinerberg zuführte. [[1895]]—[[1898]] wurden auch die einzelnen Quellen am Nordabhange des Kühberges (Gnigler Berg), die Altbrunnquelle, die Mirabellquelle und die Residenzquelle neu gefasst, sowie die Kohlhuberquelle einbezogen, und in einen Sammelgrander geleitet, der das Wasser in einer 3 350 Meter langen Gusseisenrohrleitung zu dem neuen Reservoir auf dem Kapuzinerberg führte. |
| | Saniert wurden auch das Gaisberg-Quellgebiet. Es wurde eine 5 080 m lange Gusseisenrohrleitung von der auf dem Gaisberg (Judenberg) in einem Reservoir gesammelten Quelle nach dem Reservoir auf dem Mönchsberg hergestellt.<ref>Friedrich Leitich, Salzburger Stadtwerke: Geschichte der städtischen Versorgungs- und Verkehrsbetriebe, 1990, Seite 430</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980827&query=text:%22Mirabellquelle%22+text:%22Gnigl%22&seite=2 ANNO], Salzburger Volksblatt, 27. August 1898, Seite 2</ref> | | Saniert wurden auch das Gaisberg-Quellgebiet. Es wurde eine 5 080 m lange Gusseisenrohrleitung von der auf dem Gaisberg (Judenberg) in einem Reservoir gesammelten Quelle nach dem Reservoir auf dem Mönchsberg hergestellt.<ref>Friedrich Leitich, Salzburger Stadtwerke: Geschichte der städtischen Versorgungs- und Verkehrsbetriebe, 1990, Seite 430</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18980827&query=text:%22Mirabellquelle%22+text:%22Gnigl%22&seite=2 ANNO], Salzburger Volksblatt, 27. August 1898, Seite 2</ref> |