Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
1.632 Bytes hinzugefügt ,  20:52, 3. Jan. 2020
ergänzt
Zeile 1: Zeile 1: −
[[File:Strubklamm2.jpg|thumb|left|Die Staumauer Strubklamm]]
+
[[File:Strubklamm2.jpg|thumb|Die Staumauer Strubklamm]]
 
[[File:Strubklamm1.jpg|thumb|Das Wehr der Staumauer Strubklamm]]
 
[[File:Strubklamm1.jpg|thumb|Das Wehr der Staumauer Strubklamm]]
 
[[Datei:Staumauer Strubklamm Anlage 1925.jpg|thumb|Staumauer Strubklamm Anlage 1925]]
 
[[Datei:Staumauer Strubklamm Anlage 1925.jpg|thumb|Staumauer Strubklamm Anlage 1925]]
Zeile 14: Zeile 14:  
Am Ende dieses Stollens, der bei einem Gefälle von einem Promille eine maximale Betriebswassermenge von 9,3 m³ /Sek. durchleitete, lag das im Fels gesprengte Wasserschloss mit 2 300 m³ Inhalt, bestehend aus einer 16 m hohen und sechs Meter breiten Kammer, sowie einem über Tag führenden Ausgleichsschacht samt Überlaufstollen. Die Zuleitung vom Wasserschloss zum Speicherkraftwerk erfolgte mittels eines gänzlich im Hauptdolomit liegenden, kreisrunden Druckschachtes mit einbetoniertem (25 bzw. 45 cm mittlerer Stärke) Eisenrohre in Wandstärken von sieben bis 25 mm und lichtem Innendurchmesser von 1 700 mm.  
 
Am Ende dieses Stollens, der bei einem Gefälle von einem Promille eine maximale Betriebswassermenge von 9,3 m³ /Sek. durchleitete, lag das im Fels gesprengte Wasserschloss mit 2 300 m³ Inhalt, bestehend aus einer 16 m hohen und sechs Meter breiten Kammer, sowie einem über Tag führenden Ausgleichsschacht samt Überlaufstollen. Die Zuleitung vom Wasserschloss zum Speicherkraftwerk erfolgte mittels eines gänzlich im Hauptdolomit liegenden, kreisrunden Druckschachtes mit einbetoniertem (25 bzw. 45 cm mittlerer Stärke) Eisenrohre in Wandstärken von sieben bis 25 mm und lichtem Innendurchmesser von 1 700 mm.  
   −
== Quelle ==
+
== Todesopfer beim Bau der Anlagen ==
 +
Beim Bau des Kraftwerkes hatten sechs Arbeiter ihren Tod gefunden, drei durch Steckschüsse, je einer durch den elektrischen Strom, durch Steinschlag und Absturz. Die  Namen dieser bei der Arbeit Verunglückten sind:
 +
* Johann Würfel (* 17. Juli 1903; † 10. März 1921)
 +
* Josef Moser (* 14. Juli 1900; † 6. Juli 1921)
 +
* Anton Seiringer (* 11. Juli 1903; † 18. Juni 1924)
 +
* Johann Trestl (* 20. Juni 1904; † 18. Juni 1924)
 +
* Franz Starzinger ( 6. Juli 1873; † 26. Juli 1924)
 +
* Alfred Papecz (* 17. April 1901; † 29. August 1924)
 +
 
 +
Die [[Württembergische Elektrizitätswerke AG|Württembergische Elektrizitäts-Aktien-Gesellschaft]] (Weag), die ab 1920 das [[Speicherkraftwerk Strubklamm (historisch)|zweite Kraftwerk]] errichtet hatte, hatte auch ihnen ein Denkmal gesetzt. Auf dem Felsvorsprung unterhalb der [[Staumauer Strubklamm]], der mitten in der Sperrmauer emporragt, erhob sich dominierend ein einfaches großes Holzkreuz, vor ihm ein Steinsockel mit einer Inschrifttafel aus [[Marmor]], die die Namen und Geburts- und Todesdaten der Arbeiter aufweist.
 +
 
 +
== Quellen ==
 
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=waw&datum=1925&page=11&size=45&qid=YMV1MZZ7I43U5HP3XUA57TG19HN3CN ANNO], Die Wasserwirtschaft, 1925, Ausgabe 1, Seite 9
 
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=waw&datum=1925&page=11&size=45&qid=YMV1MZZ7I43U5HP3XUA57TG19HN3CN ANNO], Die Wasserwirtschaft, 1925, Ausgabe 1, Seite 9
 +
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19270716&seite=14&zoom=33&query=%22M%C3%BCller-Ruhe%22&ref=anno-search ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 16. Juli 1927, Seite 29f
 +
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270609&query=text:%22M%c3%bcller-Ruhe%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 9. Juli 1927, Seite 5
 +
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19270609&seite=3&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 9. Juni 1927, Seite 33
    
{{Almbach-Kraftwerke}}
 
{{Almbach-Kraftwerke}}

Navigationsmenü