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Das Projekt richtet sich gegen das Vergessen. Stolpersteine sollen Passanten nicht zum Stolpern bringen, sondern zum Nachdenken: darüber, dass an diesem Ort Menschen wohnten, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Stolpersteine wollen die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung von Juden, von Roma und Sinti, von politisch Verfolgten, von Homosexuellen, von Zeugen Jehovas, von Zwangsarbeitern und von Euthanasieopfern im Nationalsozialismus lebendig erhalten. Die Erinnerung an das Schicksal dieser Menschen erfolgt durch »Pflastersteine« aus Messing, die vor der letzten selbst gewählten Wohnadresse des Opfers in den Boden eingelassen werden. Der Text beginnt in der Regel mit „Hier wohnte“, gefolgt vo dem Namen, dem Geburtsjahrgang und einzelfallabhängigen Texten, häufig dem Deportationsjahr und dem Todesort..
 
Das Projekt richtet sich gegen das Vergessen. Stolpersteine sollen Passanten nicht zum Stolpern bringen, sondern zum Nachdenken: darüber, dass an diesem Ort Menschen wohnten, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. Stolpersteine wollen die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung von Juden, von Roma und Sinti, von politisch Verfolgten, von Homosexuellen, von Zeugen Jehovas, von Zwangsarbeitern und von Euthanasieopfern im Nationalsozialismus lebendig erhalten. Die Erinnerung an das Schicksal dieser Menschen erfolgt durch »Pflastersteine« aus Messing, die vor der letzten selbst gewählten Wohnadresse des Opfers in den Boden eingelassen werden. Der Text beginnt in der Regel mit „Hier wohnte“, gefolgt vo dem Namen, dem Geburtsjahrgang und einzelfallabhängigen Texten, häufig dem Deportationsjahr und dem Todesort..
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Seit 1995 hat Gunter Demnig rund 22.000 Steine in 530 Städten und Gemeinden in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Belgien, Österreich (12 Orte), Tschechien, der Ukraine und Ungarn gesetzt.
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Seit 1995 hat Gunter Demnig rund 22.000 Steine in 534 Städten und Gemeinden in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Belgien, Österreich (12 Orte), Tschechien, der Ukraine und Ungarn gesetzt.
    
Bereits am 19. Juli 1997 kam es in [[Sankt Georgen bei Salzburg|St. Georgen bei Salzburg]] zur ersten Stolpersteinverlegung außerhalb Deutschlands.
 
Bereits am 19. Juli 1997 kam es in [[Sankt Georgen bei Salzburg|St. Georgen bei Salzburg]] zur ersten Stolpersteinverlegung außerhalb Deutschlands.
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