| − | Über Vermittlung des Neumarkter [[Pfarrer von Neumarkt am Wallersee|Stadtpfarrer]]s Dr. [[Michael Max]] lernte der Neumarkter Künstler im Jahr 2010 Franz Xaver Brandmayr, der aus dem [[Oberösterreich]]ischen Wels stammt und Rektor des Päpstlichen Instituts „Collegio Teutonico di Santa Maria dell'Anima“ in Rom und zugleich Rektor der Bruderschaft Santa Maria dell'Anima ist, kennen. Die denkmalgeschützte römische Kirche sollte restauriert werden und Brandmayr fragte Weyringer, ob er eine Idee für die Gestaltung der Innenseite der Eingangswand hätte. | + | Über Vermittlung des Neumarkter [[Pfarrer von Neumarkt am Wallersee|Stadtpfarrer]]s Dr. [[Michael Max]] lernte der Neumarkter Künstler im Jahr 2010 Franz Xaver Brandmayr, der aus dem [[Oberösterreich]]ischen Wels stammt und Rektor des Päpstlichen Instituts „Collegio Teutonico di Santa Maria dell'Anima“ in Rom und zugleich [[Päpstliches Institut S. Maria dell'Anima|Rektor der Bruderschaft Santa Maria dell'Anima]] ist, kennen. Die denkmalgeschützte römische Kirche sollte restauriert werden und Brandmayr fragte Weyringer, ob er eine Idee für die Gestaltung der Innenseite der Eingangswand hätte. |
| | Die Eingangswand bestand aus einem Glasfenster, einer Spende Kaiser [[Franz Joseph I.|Franz Josephs I.]] (um 1880), innen mit einer Madonna-Darstellung, umgeben von einem Würfelmustern. Diese Würfelmuster mussten allerdings aus [[Denkmalschutz]]gründen bleiben. Denkbar und möglich war also, eine Malerei davor zu spannen und so die Wand als statisches Element zu erhalten. Hans Weyringer begann mit der Planung einer acht Meter hohen Glasmalerei, die acht Zentimeter vor der Wand montiert werden sollte. Die Malerei konnte nur mit Auflicht erstrahlen und sollte in antik geblasenen Gläsern, geätzt, entstehen. Der Fokus des Blicks der Besucher soll auf dem Fenster bleiben. Weyringer plante, die Madonna mit einem Verkündigungsengel und dem [[Erzengel Michael]], beide aus Glas, zu flankieren. | | Die Eingangswand bestand aus einem Glasfenster, einer Spende Kaiser [[Franz Joseph I.|Franz Josephs I.]] (um 1880), innen mit einer Madonna-Darstellung, umgeben von einem Würfelmustern. Diese Würfelmuster mussten allerdings aus [[Denkmalschutz]]gründen bleiben. Denkbar und möglich war also, eine Malerei davor zu spannen und so die Wand als statisches Element zu erhalten. Hans Weyringer begann mit der Planung einer acht Meter hohen Glasmalerei, die acht Zentimeter vor der Wand montiert werden sollte. Die Malerei konnte nur mit Auflicht erstrahlen und sollte in antik geblasenen Gläsern, geätzt, entstehen. Der Fokus des Blicks der Besucher soll auf dem Fenster bleiben. Weyringer plante, die Madonna mit einem Verkündigungsengel und dem [[Erzengel Michael]], beide aus Glas, zu flankieren. |