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| | * der manieristischen Garten (Wasserparterre) mit den Wasserspielen, | | * der manieristischen Garten (Wasserparterre) mit den Wasserspielen, |
| | * der Hellbrunnerberg | | * der Hellbrunnerberg |
| − | * Die großen Wiesenflächen östlich desselben, die bis 1800 Zeit Teil des fürsterzbischöflichen Jagdgatters waren, in denen sich auch Liegewiese und Kinderspielplatz befinden- | + | * Die großen Wiesenflächen östlich desselben, die bis [[1800]] Zeit Teil des fürsterzbischöflichen Jagdgatters waren, in denen sich auch Liegewiese und Kinderspielplatz befinden- |
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| | Hier finden sich das Monatsschlösschen und das Steintheater. | | Hier finden sich das Monatsschlösschen und das Steintheater. |
| − | Das [[Monatsschlössl]] (ursprünglich Waldems-Schlösschen genannt) wurde 1615 erbaut und blickt vom Hellbrunnerberg auf das Zentrum des Ziergartens. In diesem Schlösschen befindet sich heute das [[Volkskundemuseum Salzburg|Salzburger Volkskundemusum]]. Einzigartig ist das zur Gänze in den Konglomeratfels gehauene wildromantische "Steintheater" am Hellbrunnerberg. Hier fand 1617 vermutlich die erste Opernaufführung Mitteleuropas statt, nämlich "Orfeo" von Claudio Monteverdi. | + | Das [[Monatsschlössl]] (ursprünglich Waldems-Schlösschen genannt) wurde [[1615]] erbaut und blickt vom Hellbrunnerberg auf das Zentrum des Ziergartens. In diesem Schlösschen befindet sich heute das [[Volkskundemuseum Salzburg|Salzburger Volkskundemusum]]. Einzigartig ist das zur Gänze in den Konglomeratfels gehauene wildromantische "Steintheater" am Hellbrunnerberg. Hier fand [[1617]] vermutlich die erste Opernaufführung Mitteleuropas statt, nämlich "Orfeo" von Claudio Monteverdi. |
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| | '''Der ehemalige Jagdgarten auf den Auwiesen''' | | '''Der ehemalige Jagdgarten auf den Auwiesen''' |
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| | == Der den eigentlichen Schlosspark umgebende Landschaftsgarten == | | == Der den eigentlichen Schlosspark umgebende Landschaftsgarten == |
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| − | Einzigartig ist auch der gut erhaltene umgebende Landschaftsraum: Die [[Hellbrunner Allee]], die älteste erhaltene Allee Mitteleuropas (vermutlich sogar die weltweit älteste erhaltene Allee), die Markus Sittikus 1614/1615 im Geiste der Spätrenaissance in der Achse zum Wasserschloss Freissal hin anliegen ließ, verlängert den hochfürstlichen Garten weit in die Landschaft hinaus und manifestiert den absoluten Herrschaftsanspruch des jungen Grafen. | + | Einzigartig ist auch der gut erhaltene umgebende Landschaftsraum: Die [[Hellbrunner Allee]], die älteste erhaltene Allee Mitteleuropas (vermutlich sogar die weltweit älteste erhaltene Allee), die Markus Sittikus [[1614]]/[[1615]] im Geiste der Spätrenaissance in der Achse zum Wasserschloss Freissal hin anliegen ließ, verlängert den hochfürstlichen Garten weit in die Landschaft hinaus und manifestiert den absoluten Herrschaftsanspruch des jungen Grafen. |
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| | Die alte Lindenallee (genannt "Fürstenweg") zur Salzach, markiert - ebenfalls weit in die Landschaft ausgreifend - die Achse des Schlossgebäudes und des Sternweihers. | | Die alte Lindenallee (genannt "Fürstenweg") zur Salzach, markiert - ebenfalls weit in die Landschaft ausgreifend - die Achse des Schlossgebäudes und des Sternweihers. |