Das Festspieldirektorium vertrat laut der Meldung im "Kurier" und anderen österreichischen Medien die Meinung, dass der Saal aufgrund der "''außergewöhnlichen künstlerischen Verdienste''" des Dirigenten nicht umbenannt werden solle. Man habe dem Kuratorium jedoch vorgeschlagen, beim Eingang zum Saal eine Erläuterungstafel anzubringen - "''analog zur Vorgehensweise der Stadt bei belasteten Straßennamen''", wie [[Präsidenten der Salzburger Festspiele|Festspiel-Präsidentin]] [[Helga Rabl-Stadler]] erklärte. Auf der Tafel werde auf eine Internetadresse verwiesen, "''wo in Deutsch und Englisch die Persönlichkeit Karl Böhms dargestellt wird als das, was er war: ein großer Künstler, aber politisch fatal Irrender''". | Das Festspieldirektorium vertrat laut der Meldung im "Kurier" und anderen österreichischen Medien die Meinung, dass der Saal aufgrund der "''außergewöhnlichen künstlerischen Verdienste''" des Dirigenten nicht umbenannt werden solle. Man habe dem Kuratorium jedoch vorgeschlagen, beim Eingang zum Saal eine Erläuterungstafel anzubringen - "''analog zur Vorgehensweise der Stadt bei belasteten Straßennamen''", wie [[Präsidenten der Salzburger Festspiele|Festspiel-Präsidentin]] [[Helga Rabl-Stadler]] erklärte. Auf der Tafel werde auf eine Internetadresse verwiesen, "''wo in Deutsch und Englisch die Persönlichkeit Karl Böhms dargestellt wird als das, was er war: ein großer Künstler, aber politisch fatal Irrender''". |