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== Das erste Jahrtausend nach Christi Geburt ==
 
== Das erste Jahrtausend nach Christi Geburt ==
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Ab dem [[8. Jahrhundert|8. nachchristlichen Jahrhundert]] wurde das Tal für bäuerliche Zwecke großräumig nutzbar gemacht. Es waren [[Bajuwaren|bajuwarische]] Siedler, die gemeinsam mit [[Karantanien|Karantanen]] aus [[Kärnten]], diese wahrscheinlich unter dem gleichen bayerischen Grundherrn wie sie selbst, das Tal mit Höfen besetzten und die Rodungen ausführten, hauptsächlich an den talnahen Hängen. Daraus entwickelten sich später die sogenannten "Freiberge", auf die noch mancher Flurname hinweist und die ursprünglich im gemeinsamen Besitz der Bauern standen: Weiderecht für alle!  
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Ab dem [[8. Jahrhundert|8. nachchristlichen Jahrhundert]] wurde das Tal für bäuerliche Zwecke großräumig nutzbar gemacht. Es waren [[Bajuwaren|bajuwarische]] Siedler, die gemeinsam mit [[Karantanien|Karantanen]] aus [[Kärnten]], diese wahrscheinlich unter dem gleichen bayerischen Grundherrn wie sie selbst, das Tal mit Höfen besetzten und die Rodungen ausführten, hauptsächlich an den talnahen Hängen. Daraus entwickelten sich später die sogenannten "Freiberge", auf die noch mancher [[Flurname]] hinweist und die ursprünglich im gemeinsamen Besitz der Bauern standen: Weiderecht für alle!  
    
Laut alter Sagen gab es auch bereits Kirchen, was nicht bewiesen, aber sehr wahrscheinlich ist. Die frühen Einwohner des Tales, die laut HR Dr. [[Herbert Klein]] "''von Anfang an''" unter bayerischer Oberherrschaft standen, bekannten sich zweifellos zum Christentum. Um [[711]], etwa ein Jahr nach der Ankunft des heiligen [[Rupert von Worms|Rupert]] in [[Iuvavum|Salzburg]], gab es bereits einen urkundlich verbürgten kirchlichen Stützpunkt „[[Innergebirg|inner Gebirg]]“, nämlich die [[Maximilianzelle]] in [[Bischofshofen]]. Also wird auch in Gastein - zumindest eine kleine! - Kirche oder Kapelle vorhanden gewesen sein.   
 
Laut alter Sagen gab es auch bereits Kirchen, was nicht bewiesen, aber sehr wahrscheinlich ist. Die frühen Einwohner des Tales, die laut HR Dr. [[Herbert Klein]] "''von Anfang an''" unter bayerischer Oberherrschaft standen, bekannten sich zweifellos zum Christentum. Um [[711]], etwa ein Jahr nach der Ankunft des heiligen [[Rupert von Worms|Rupert]] in [[Iuvavum|Salzburg]], gab es bereits einen urkundlich verbürgten kirchlichen Stützpunkt „[[Innergebirg|inner Gebirg]]“, nämlich die [[Maximilianzelle]] in [[Bischofshofen]]. Also wird auch in Gastein - zumindest eine kleine! - Kirche oder Kapelle vorhanden gewesen sein.