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Textersetzung - „Ursulinenkloster“ durch „Ursulinenkloster
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[[Konrad Kürner]] (* um [[1570]]; † um [[1619]] in Salzburg) war ein Schriftsetzer (Typograph) und Buchdrucker. Er wird [[1592]] als erster erzbischöflicher Hof- und Kammer-Buchdrucker in Salzburg genannt und begann mit ihm die Reihe der erzbischöflichen Hof- und Kammer-Buchdrucker, die später auch als Universitätsbuchdrucker bezeichnet wurden.  
 
[[Konrad Kürner]] (* um [[1570]]; † um [[1619]] in Salzburg) war ein Schriftsetzer (Typograph) und Buchdrucker. Er wird [[1592]] als erster erzbischöflicher Hof- und Kammer-Buchdrucker in Salzburg genannt und begann mit ihm die Reihe der erzbischöflichen Hof- und Kammer-Buchdrucker, die später auch als Universitätsbuchdrucker bezeichnet wurden.  
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In seiner ''Offizin'' (mittelalterlicher Ausdruck für eine Werkstatt, die hochwertige Waren produzierte) wird die ''Missale Salisburgense, iuxta ritum & consuetudinem Sanctae Romanae Ecclesiae restitutum (etc.)'', die [[1605]] im Auftrag von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] gefertigt wird.<ref>[https://books.google.at/books?id=ACrzxAEACAAJ books.google.at/Missale Salisburgense ... 1605]</ref> Nachfolger war [[Gregorius Kürner]], sein Sohn. Gregorius verließ [[1632]] Salzburg und zog nach Linz. Der Anlass, weshalb er Salzburg den Rücken kehrte, soll die Abweisung seines Gesuches um die Erlaubnis zur Gründung einer Brauerei gewesen sein. Nach einer Quelle der [[Zaunrith'sche Buchdruckerei|Zaunrith'schen Buchdruckerei]] (1901) soll Gregorius Kürner tatsächlich [[Bierbrauer]] geworden sein und die Tochter des „Brauers an der Stiege" ([[Stieglbrauerei]]) geheiratet haben. Seine Buchdruckerei übte er in einem dem [[Ursulinenkloster]] benachbarten Haus aus.  
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In seiner ''Offizin'' (mittelalterlicher Ausdruck für eine Werkstatt, die hochwertige Waren produzierte) wird die ''Missale Salisburgense, iuxta ritum & consuetudinem Sanctae Romanae Ecclesiae restitutum (etc.)'', die [[1605]] im Auftrag von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] gefertigt wird.<ref>[https://books.google.at/books?id=ACrzxAEACAAJ books.google.at/Missale Salisburgense ... 1605]</ref> Nachfolger war [[Gregorius Kürner]], sein Sohn. Gregorius verließ [[1632]] Salzburg und zog nach Linz. Der Anlass, weshalb er Salzburg den Rücken kehrte, soll die Abweisung seines Gesuches um die Erlaubnis zur Gründung einer Brauerei gewesen sein. Nach einer Quelle der [[Zaunrith'sche Buchdruckerei|Zaunrith'schen Buchdruckerei]] (1901) soll Gregorius Kürner tatsächlich [[Bierbrauer]] geworden sein und die Tochter des „Brauers an der Stiege" ([[Stieglbrauerei]]) geheiratet haben. Seine Buchdruckerei übte er in einem dem [[Ursulinenkloster Stadt Salzburg|Ursulinenkloster]] benachbarten Haus aus.  
    
=== Christoph Katzenperger ===  
 
=== Christoph Katzenperger ===  

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