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Der Salzburger Handelsangestellte [[Andre Hofer]] ersteigerte [[1759]] ein Specerey-Handelsgeschäft am [[Platzl]] und benannte es nach seinem Namen. Dieser Firmenname blieb nach seinem Tod [[1807]] erhalten, auch wenn die Franzosen kurze Zeit später als Besatzungsmacht eine Änderung auf ''Hoffer'' verlangten, da der Name dem seitens der Franzosen verhassten Tiroler Freiheitskämpfer zu sehr ähnelte.
 
Der Salzburger Handelsangestellte [[Andre Hofer]] ersteigerte [[1759]] ein Specerey-Handelsgeschäft am [[Platzl]] und benannte es nach seinem Namen. Dieser Firmenname blieb nach seinem Tod [[1807]] erhalten, auch wenn die Franzosen kurze Zeit später als Besatzungsmacht eine Änderung auf ''Hoffer'' verlangten, da der Name dem seitens der Franzosen verhassten Tiroler Freiheitskämpfer zu sehr ähnelte.
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[[1837]] übernahm [[Franz Zeller]] das Haus durch Heirat und richtete hier eines der bedeutendsten Warenhäuser der Stadt Salzburg ein. [[1847]] kaufte Zeller die ehemalige [[Eckbäckmühle zu Münchhausen]] am Beginn der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] in [[Parsch]], um hier mit der Produktion von Feigenkaffee zu beginnen. Der Feigenkaffee war einerseits bei Kinder andererseits aber auch bei Erwachsenen beliebt, die den Geschmack jenem des Bohnenkaffees vorzogen und der vor allem im Preis deutlich günstiger war. Schnell nutzte Zeller die zufällige Namensgleichheit und die inzwischen heldenhafte Verehrung, die dem Tiroler Andreas Hofer zuteil wurde und stattete sein Logo und auch seine Werbelinie mit dem Porträt des Freiheitskämpfers aus.
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[[1837]] übernahm [[Franz Zeller (Kaufmann)|Franz Zeller]] das Haus durch Heirat und richtete hier eines der bedeutendsten Warenhäuser der Stadt Salzburg ein. [[1847]] kaufte Zeller die ehemalige [[Eckbäckmühle zu Münchhausen]] am Beginn der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] in [[Parsch]], um hier mit der Produktion von Feigenkaffee zu beginnen. Der Feigenkaffee war einerseits bei Kinder andererseits aber auch bei Erwachsenen beliebt, die den Geschmack jenem des Bohnenkaffees vorzogen und der vor allem im Preis deutlich günstiger war. Schnell nutzte Zeller die zufällige Namensgleichheit und die inzwischen heldenhafte Verehrung, die dem Tiroler Andreas Hofer zuteil wurde und stattete sein Logo und auch seine Werbelinie mit dem Porträt des Freiheitskämpfers aus.
    
In den Jahren nach [[1870]] expandierte das Unternehmen mit eigenen Geschäften nach Linz und Wien und eröffnete [[1883]] im benachbarten Freilassing eine zweite Fabrik, später nahe München eine Dritte, mit der man auch im Deutschen Reich zum Marktführer für Feigenkaffee aufstieg. An Stelle der alten [[Andräkirche]] ließ Zeller an der Ecke [[Linzer Gasse]] - [[Dreifaltigkeitsgasse]] ein modernes Stadthaus errichten.
 
In den Jahren nach [[1870]] expandierte das Unternehmen mit eigenen Geschäften nach Linz und Wien und eröffnete [[1883]] im benachbarten Freilassing eine zweite Fabrik, später nahe München eine Dritte, mit der man auch im Deutschen Reich zum Marktführer für Feigenkaffee aufstieg. An Stelle der alten [[Andräkirche]] ließ Zeller an der Ecke [[Linzer Gasse]] - [[Dreifaltigkeitsgasse]] ein modernes Stadthaus errichten.

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