Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
4 Bytes entfernt ,  10:55, 18. Jul. 2019
K
Textersetzung - „Wolfgang Urban“ durch „Wolfgang Urban“
Zeile 6: Zeile 6:  
Die am Erhalt der Zirben-Bestände innerhalb des Nationalparks interessierten Umweltschützer sehen das Kernproblem im geltenden österreichischen Forstgesetz, das nicht EU-konform sei. Denn der [[Nationalpark Hohe Tauern]] ist ein Natura 2000-Schutzgebiet, nach dem die Zirben-Bestände zu schützen sind. Schlägerungsgenehmigungen werden jedoch nach dem Forstgesetz erteilt. In diesem gibt es aber keinen Bezug zur Schutzgebietsform Natura 2000.  
 
Die am Erhalt der Zirben-Bestände innerhalb des Nationalparks interessierten Umweltschützer sehen das Kernproblem im geltenden österreichischen Forstgesetz, das nicht EU-konform sei. Denn der [[Nationalpark Hohe Tauern]] ist ein Natura 2000-Schutzgebiet, nach dem die Zirben-Bestände zu schützen sind. Schlägerungsgenehmigungen werden jedoch nach dem Forstgesetz erteilt. In diesem gibt es aber keinen Bezug zur Schutzgebietsform Natura 2000.  
   −
Landesumweltanwalt [[Wolfgang Wiener]] ist der Meinung, dass man nicht auf eine Änderung des Forstgesetzes warten müsse, um die Zirben-Bestände zu retten. Man könne seiner Ansicht nach Zirben-Sonderschutzgebiete ausweisen, die zum Schutz der ohnehin wenigen größeren Zirben-Bestände geeignet wären. Nationalparkdirektor [[Wolfgang Urban]] erwartet sich einen flächendeckenden Zirben-Schutz nur durch eine Änderung des Forstgesetzes. Damit wären dann auch die Zirben-Bestände außerhalb des Nationalparks geschützt. In Vorbereitung befindet sich bereits eine Novelle des Nationalparkgesetzes, durch die u.a. die Verankerung von EU-Richtlinien (Vogelschutzrichtlinie, Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie), sowie eine Verwaltungsvereinfachung garantiert wird.
+
Landesumweltanwalt [[Wolfgang Wiener]] ist der Meinung, dass man nicht auf eine Änderung des Forstgesetzes warten müsse, um die Zirben-Bestände zu retten. Man könne seiner Ansicht nach Zirben-Sonderschutzgebiete ausweisen, die zum Schutz der ohnehin wenigen größeren Zirben-Bestände geeignet wären. Nationalparkdirektor Wolfgang Urban erwartet sich einen flächendeckenden Zirben-Schutz nur durch eine Änderung des Forstgesetzes. Damit wären dann auch die Zirben-Bestände außerhalb des Nationalparks geschützt. In Vorbereitung befindet sich bereits eine Novelle des Nationalparkgesetzes, durch die u.a. die Verankerung von EU-Richtlinien (Vogelschutzrichtlinie, Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie), sowie eine Verwaltungsvereinfachung garantiert wird.
    
==Weblinks==
 
==Weblinks==

Navigationsmenü