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Textersetzung - „Gaisberg“ durch „Gaisberg
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''Themenschwerpunkt das Leben auf der [[Alm]] mit sehr interessanten Beiträgen''
 
''Themenschwerpunkt das Leben auf der [[Alm]] mit sehr interessanten Beiträgen''
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Neben den alljährlich gleichbleibenden Informationsblöcken wie Kalender, Patrozinien, Viehmarktkalender und umfangreiches Adressmaterial, hat der Kalender 2014 einen Fokus auf die Themen Alm und [[Almwirtschaft]]. Zunächst einmal erzählt [[Ingo Reifenstein]] über Namen und Begriffe, die von der Geschichte Salzburger Almen berichten. Dabei ist auch ein historisches Bild der [[Judenbergalm]] am [[Gaisberg]] zu sehen, aus der später das [[Hotel Kobenzl]] wurde. Reifenstein schildert sehr anschaulich das Leben auf der Alm. Es folgt eine wahre Begebenheit einer fliegenden Kalbin. Gertraud Steiner hat dann einen Beitrag zum Thema „Sennerin - ein Beruf für unerschrockene Frauen“ zusammengestellt. Über Wandschoner und Strickereien mit Sinnsprüchen hat [[Walter Mooslechner]] geschrieben („''Den [[Auerhahn]] macht Liebe blind, so geht’s auch manchem Menschenkind''“). In „Käse und Blumen für den Prälaten“ schildert [[Gerald Hirtner]] Interessantes über geistliche Grundherren Salzburger Almen. Im Beitrag über das [[Pinzgauer Rind]] gefällt mir besonders gut das Bild einer Kuhherde, die im Gänsemarsch in einer Winterlandschaft wandert. Vergessenes präsentiert dann [[Monika Brunner-Gaurek]] in „Über die Bergmahd“. Die Mäher stiegen während der Woche nicht von den Almwiesen täglich ins Tal ab, sondern übernachteten in Erdlöchern (Bilder veranschaulichen dieses harte Leben). Wie markierte Wanderwege entstanden sind, Erinnerungen an eine Alm-Kindheit und weite Schulwege, Wallfahrten, Prozessionen und Bittgänge im Raum [[Taxenbach]], Wetterpropheten, über Murmel- und andere Tiere und Kräuter und vieles mehr wurde in dieser Ausgabe 2014 wieder zusammengetragen.
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Neben den alljährlich gleichbleibenden Informationsblöcken wie Kalender, Patrozinien, Viehmarktkalender und umfangreiches Adressmaterial, hat der Kalender 2014 einen Fokus auf die Themen Alm und [[Almwirtschaft]]. Zunächst einmal erzählt [[Ingo Reifenstein]] über Namen und Begriffe, die von der Geschichte Salzburger Almen berichten. Dabei ist auch ein historisches Bild der [[Judenbergalm]] am [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] zu sehen, aus der später das [[Hotel Kobenzl]] wurde. Reifenstein schildert sehr anschaulich das Leben auf der Alm. Es folgt eine wahre Begebenheit einer fliegenden Kalbin. Gertraud Steiner hat dann einen Beitrag zum Thema „Sennerin - ein Beruf für unerschrockene Frauen“ zusammengestellt. Über Wandschoner und Strickereien mit Sinnsprüchen hat [[Walter Mooslechner]] geschrieben („''Den [[Auerhahn]] macht Liebe blind, so geht’s auch manchem Menschenkind''“). In „Käse und Blumen für den Prälaten“ schildert [[Gerald Hirtner]] Interessantes über geistliche Grundherren Salzburger Almen. Im Beitrag über das [[Pinzgauer Rind]] gefällt mir besonders gut das Bild einer Kuhherde, die im Gänsemarsch in einer Winterlandschaft wandert. Vergessenes präsentiert dann [[Monika Brunner-Gaurek]] in „Über die Bergmahd“. Die Mäher stiegen während der Woche nicht von den Almwiesen täglich ins Tal ab, sondern übernachteten in Erdlöchern (Bilder veranschaulichen dieses harte Leben). Wie markierte Wanderwege entstanden sind, Erinnerungen an eine Alm-Kindheit und weite Schulwege, Wallfahrten, Prozessionen und Bittgänge im Raum [[Taxenbach]], Wetterpropheten, über Murmel- und andere Tiere und Kräuter und vieles mehr wurde in dieser Ausgabe 2014 wieder zusammengetragen.
    
Abschließend möchte ich noch den Beitrag von Gertraud Steiner über Adam Rainer, genannt „Aouul“, erwähnen. Er trug nach einem Brand, den er als Kleinkind erlebte, eine Störung seines Wachstums davon. Der Beitrag schildert das trotzdem zufriedene Leben dieses Mannes, dessen wichtigstes Ereignis im Jahresablauf das [[Hundstoa-Ranggeln]] war. Wer sich für alte Traditionen und das Leben in den Bergen im Salzburger Land interessiert findet in dieser Ausgabe einen Fülle von lesenswerten Artikeln. Es ist fast ein kleines Geschichtsbuch, diese Ausgabe 2014.
 
Abschließend möchte ich noch den Beitrag von Gertraud Steiner über Adam Rainer, genannt „Aouul“, erwähnen. Er trug nach einem Brand, den er als Kleinkind erlebte, eine Störung seines Wachstums davon. Der Beitrag schildert das trotzdem zufriedene Leben dieses Mannes, dessen wichtigstes Ereignis im Jahresablauf das [[Hundstoa-Ranggeln]] war. Wer sich für alte Traditionen und das Leben in den Bergen im Salzburger Land interessiert findet in dieser Ausgabe einen Fülle von lesenswerten Artikeln. Es ist fast ein kleines Geschichtsbuch, diese Ausgabe 2014.

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