| | Ich habe während meiner Ausbildung an der [[Tourismusschulen Salzburg - Klessheim|Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe]] in [[Schloss Klessheim]] im alten [[Grand Café Winkler]] gearbeitet, als Jugendlicher war ich mehrere Male im [[Café Centro]] am [[Ferdinand-Hanusch-Platz#Mississippi-Dampfer|Mississippi-Dampfer]] und das Bild von der Bar des [[Hotel Winkler|Hotels Winkler]] an der [[Franz-Josef-Straße]] erinnert mich an meine Besuche im Jahr 1981 und 1982 in diesem Hotel, als der österreichische Reiseveranstalter ''Meridian'' dort Schulungen für Mitarbeiter der [[Reisebüro|Salzburger Reisebüro]] veranstaltete. Dies sind nur einige Erinnerungen, die mir beim Blättern und Lesen in diesem einzigartigen "Lexikon der Salzburger Gastwirtschaften" gekommen sind. | | Ich habe während meiner Ausbildung an der [[Tourismusschulen Salzburg - Klessheim|Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe]] in [[Schloss Klessheim]] im alten [[Grand Café Winkler]] gearbeitet, als Jugendlicher war ich mehrere Male im [[Café Centro]] am [[Ferdinand-Hanusch-Platz#Mississippi-Dampfer|Mississippi-Dampfer]] und das Bild von der Bar des [[Hotel Winkler|Hotels Winkler]] an der [[Franz-Josef-Straße]] erinnert mich an meine Besuche im Jahr 1981 und 1982 in diesem Hotel, als der österreichische Reiseveranstalter ''Meridian'' dort Schulungen für Mitarbeiter der [[Reisebüro|Salzburger Reisebüro]] veranstaltete. Dies sind nur einige Erinnerungen, die mir beim Blättern und Lesen in diesem einzigartigen "Lexikon der Salzburger Gastwirtschaften" gekommen sind. |
| − | Freilich kann ich mich nur an die jüngere Vergangenheit vieler Gaststätten erinnern. Umso spannender ist dieses Buch für mich, was die frühere Geschichte anbelangt: wie aus privater oder klösterlicher Gastfreundschaft kommerzielle Herbergen entstanden sind, welche gesetzlichen Bestimmungen Salzburgs Wirte ärgerten, beispielsweise die Gaststättenordnung aus dem Jahr [[1595]] (56 Wirte wurde durch sie mit [[1. Juni]] [[1595]] bestätigt) und andere, durchaus spannende Kapitel reihen sich in diesem Buch aneinander. Das herrliche Schild der [[Brauerei Mödlhamer]] an der [[Getreidegasse]] ziert noch heute ein "M", allerdings das hässliche McDonald's-M. Das [[Gasthaus zur Goldenen Kugel]] wurde wiederbelebt - einst befand sich dort eine Brauerei. | + | Freilich kann ich mich nur an die jüngere Vergangenheit vieler Gaststätten erinnern. Umso spannender ist dieses Buch für mich, was die frühere Geschichte anbelangt: wie aus privater oder klösterlicher Gastfreundschaft kommerzielle Herbergen entstanden sind, welche gesetzlichen Bestimmungen Salzburgs Wirte ärgerten, beispielsweise die Gaststättenordnung aus dem Jahr [[1595]] (56 Wirte wurde durch sie mit [[1. Juni]] [[1595]] bestätigt) und andere, durchaus spannende Kapitel reihen sich in diesem Buch aneinander. Das herrliche Schild der [[Brauerei Mödlhamer]] an der [[Getreidegasse]] ziert noch heute ein "M", allerdings das hässliche McDonald's-M. Das [[Gasthaus zur Goldenen Kugel (Salzburg)|Gasthaus zur Goldenen Kugel]] wurde wiederbelebt - einst befand sich dort eine Brauerei. |
| | "Wirtshausalltag und gastronomische Festkultur" heißt ein Kapitel, das gleich mit dem Beispiel [[Stieglbrauerei|Stieglbräu]] beginnt. Da wird ein Brandenburgischer Bierbrauersohn, [[Michael Gapler]], erwähnt, der die verwitwete Braumeisterin Maria Risin ehelichte, wie viele "Henner mit Drate Nudeln" bei der Hochzeit des Herrn "Feldwebl Gunth Löm" verzehrt wurden und eine Tanzordnung aus dem Jahr 1794 - viele Geschichten, Dokumente und Bilder beleben dieses wunderbare Buch, das auf über 200 großformatigen Seiten viel lesenswerte Information bietet. Ein eigenes Kapitel widmet sich den [[Kaffeehäuser in der Stadt Salzburg|Kaffeehäusern in der Stadt Salzburg]], ein anderes unter dem Titel "Grill Room, Amis, Café-Espresso" der Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. | | "Wirtshausalltag und gastronomische Festkultur" heißt ein Kapitel, das gleich mit dem Beispiel [[Stieglbrauerei|Stieglbräu]] beginnt. Da wird ein Brandenburgischer Bierbrauersohn, [[Michael Gapler]], erwähnt, der die verwitwete Braumeisterin Maria Risin ehelichte, wie viele "Henner mit Drate Nudeln" bei der Hochzeit des Herrn "Feldwebl Gunth Löm" verzehrt wurden und eine Tanzordnung aus dem Jahr 1794 - viele Geschichten, Dokumente und Bilder beleben dieses wunderbare Buch, das auf über 200 großformatigen Seiten viel lesenswerte Information bietet. Ein eigenes Kapitel widmet sich den [[Kaffeehäuser in der Stadt Salzburg|Kaffeehäusern in der Stadt Salzburg]], ein anderes unter dem Titel "Grill Room, Amis, Café-Espresso" der Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. |