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Wilhelm Holzbauer galt Architekturkritikern als Vertreter "einer 'pragmatischen' Architektur mit monumentaler Zeichenhaftigkeit, physiognomischer Prägnanz und manieristischer Überhöhung".
 
Wilhelm Holzbauer galt Architekturkritikern als Vertreter "einer 'pragmatischen' Architektur mit monumentaler Zeichenhaftigkeit, physiognomischer Prägnanz und manieristischer Überhöhung".
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=== Kritik an Wilhelm Holzbauer: "Beinhart gegen Konkurrenten"  ===
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Der Architekt Heinz Ekhart kritisierte die Alleinstellung Wilhelm Holzbauers.
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Der Architekt Heinz Ekhart forderte eine Klarstellung zum Nachruf auf den Architekten Wilhelm Holzbauer. Dass dieser als alleiniger Architekt der [[[[Gebäude der Naturwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Salzburg|naturwissenschaftlichen Fakultät]]  in Salzburg genannt werde, sei "''komplett falsch''". Es habe damals zwei Wettbewerbe gegeben, keinen habe Holzbauer gewonnen. Den ersten [[1972]] für Universität (damals Natur- und Geisteswissenschaften) und [[Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg/Rif|Landessportzentrum]] habe er mit seinem einstigen Partner Stefan Hübner gewonnen, beteuert Heinz Ekhart. Beim Wettbewerb [[1982]], inzwischen nur für die Naturwissenschaft, habe Bautenminister Josef Moser (SPÖ) zwei Teams sowie Wilhelm Holzbauer eingeladen. Auch da sei das Siegerprojekt von ihm und Hübner gewesen, sagt Ekhart.
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Allerdings hätten auf Wunsch des Ministers alle zum zweiten Wettbewerb geladenen Architekten eine Arbeitsgemeinschaft für den Bau der Nawi gebildet. Daran sei jeder zu zwanzig Prozent beteiligt gewesen: Stefan Hübner und er, Georg Ladstätter, Heinz Marschalek und Wilhelm Holzbauer.
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Warum wird fast immer Wilhelm Holzbauer als einziger oder federführender Architekt genannt? "''Das hat er am laufenden Band so gemacht''", kritisiert Heinz Ekhart. Auch beim Landhaus Bregenz sei der zweite Architekt "''vergessen''" worden. Oder das Salzburger [[Haus für Mozart]]: Auch da hat Holzbauer keinen Wettbewerb gewonnen, sondern einen Partner aus dem damaligen Siegerteam, nämlich François Valentiny, abgeworben. Wie ist das möglich? "''Er hat immer so lange herumgewerkt und alles in Bewegung gesetzt, bis die Leute das Handtuch geschmissen haben''", sagt Ekhart. So habe er beim Bau der Nawi das Duo Ladstätter/Marschalek an seinem Auftrag für die Wiener U-Bahn beteiligt, daraufhin hätten diese an seiner Beteiligung in Salzburg zugestimmt.
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Heinz Ekhart versichert, er wolle nicht Holzbauer nach dessen Tod Schlechtes nachsagen, sondern eine Richtigstellung zur Nawi. Holzbauer sei als Architekt auch einiges gelungen, etwa im [[Bildungshaus St. Virgil]]. "''Persönlich habe ich gegen ihn überhaupt nichts, er war sehr nett und kollegial." Aber "er war halt beinhart im Hinausdrehen von Konkurrenten''".<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]] [https://www.sn.at/salzburg/kultur/kritik-an-wilhelm-holzbauer-beinhart-gegen-konkurrenten-72611020 www.sn.at/salzburg/kultur], 27. Juni 2019, ein Beitrag von [[Hedwig Kainberger]]</ref>
    
== Auszeichnungen ==
 
== Auszeichnungen ==
 
Am [[4. September]] [[2005]] wurde Holzbauer von [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] mit dem [[Verdienstzeichen#Verdienstzeichen in Gold|Goldenen Verdienstzeichen des Landes]] ausgezeichnet.
 
Am [[4. September]] [[2005]] wurde Holzbauer von [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] mit dem [[Verdienstzeichen#Verdienstzeichen in Gold|Goldenen Verdienstzeichen des Landes]] ausgezeichnet.
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== Preise ==
 
== Preise ==
 
* [[1952]]: Goldene "Füger" Medaille
 
* [[1952]]: Goldene "Füger" Medaille

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