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, 16:00, 11. Okt. 2009
'''Seidenater''' verfertigten Prachtkleider für kirchliche und höfische Würdenträger.
Seidenater waren gleich wie Ritter geachtet und mit den Goldschmieden in Salzburg in einer Innung oder Bürgschaft vereinigt. Es waren Männer, die kostbare liturgische Gewänder herstellten. Und hatten eine starke Konkurrenz in den Nonnen der Frauenklöster, die diese Kleider wesentlich günstiger produzierten.
Im Domschatz im [[Dommuseum]] und im [[Erzstift St. Peter]] werden noch heute wertvolle Stücke aufbewahrt.
Bekannt aus der Geschichte der Stadt Salzburg ist namentlich der Meister Smekawitz, auch ''Schmeckenwitz''. Er war Stadtrat zu Zeiten von Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]], bei dessen [[Gastmahl Festung Hohensalzburg]] er der Gefangennahme deshalb entging, weil der das Poltern des Erzbischofs über die bereits verhafteten anderen Stadträte vernahm - er war zu spät dran gewesen.
[[1556]] wird ein ''Peter der Seydenater'' genannt. Er soll Holländer gewesen sein und mit bürgerlichem Namen Peter Schulthaiß geheißen haben. Er hat für Erzbischof [[Michael von Kuenburg]] einen Ornat hergestellt, für den er dann eine Rechnung über 132 [[Gulden]] und zwei Kreuzer legte.
==Quelle==
* Buch [[Salzburger Miniaturen]], Band 4
[[Kategorie:Salzburgs Schätze]]
[[Kategorie:Handwerk]]