Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
58 Bytes hinzugefügt ,  07:30, 9. Jun. 2019
K
Textersetzung - „Pallium“ durch „Pallium
Zeile 13: Zeile 13:  
Ab [[1168]] bis ca. [[1200]] wurden die ersten Münzen mit der Bezeichnung „Friesacher“ auf der Vorderseite geprägt. Dieser bald recht beliebte Münztypus entwickelte sich zum häufigsten Gepräge, das in unzähligen Stempelvarianten von Friesach aus entlang der damaligen Handelswege in den Umlauf kam. Darüber hinaus entstanden unbefugte Nachahmungen, teils in [[Gurk]] hergestellt, teils von ungenannten Münzherren geprägt.
 
Ab [[1168]] bis ca. [[1200]] wurden die ersten Münzen mit der Bezeichnung „Friesacher“ auf der Vorderseite geprägt. Dieser bald recht beliebte Münztypus entwickelte sich zum häufigsten Gepräge, das in unzähligen Stempelvarianten von Friesach aus entlang der damaligen Handelswege in den Umlauf kam. Darüber hinaus entstanden unbefugte Nachahmungen, teils in [[Gurk]] hergestellt, teils von ungenannten Münzherren geprägt.
   −
Der Friesacher Pfennig erlebte unter der Regierung von [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]] (1200/46) seine größte Bedeutung. Besonders erwähnenswert ist ein Stück aus der Vielzahl der eberhardinischen Gepräge, das ''auf der Vorderseite den Erzbischof in geistlichem Gewande mit dem Pallium, in jeder Hand ein Schwert an Stelle von Hirtenstab und Buch'' zeigt. (Probszt) Luschin hat dieses auffallende Gepräge als Gedenkpfennig auf die Erwerbung der beiden Grafschaften im [[Pinzgau]] im Jahr [[1228]] erklärt. Ab [[1287]] bestand eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Friesacher und St. Veiter Geprägen.
+
Der Friesacher Pfennig erlebte unter der Regierung von [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]] (1200/46) seine größte Bedeutung. Besonders erwähnenswert ist ein Stück aus der Vielzahl der eberhardinischen Gepräge, das ''auf der Vorderseite den Erzbischof in geistlichem Gewande mit dem [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#P|Pallium]], in jeder Hand ein Schwert an Stelle von Hirtenstab und Buch'' zeigt. (Probszt) Luschin hat dieses auffallende Gepräge als Gedenkpfennig auf die Erwerbung der beiden Grafschaften im [[Pinzgau]] im Jahr [[1228]] erklärt. Ab [[1287]] bestand eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Friesacher und St. Veiter Geprägen.
    
Um [[1350]] hört die Prägung in der Friesacher Münzstätte auf. Die Nebenmünzstätten der Salzburger Erzbischöfe in der Region Kärnten / Süd[[steiermark]], nämlich in [[Pettau]] an der Drau (slowenisch ''Ptuj'') und zu [[Rann]] und in [[Reichenburg]], (slowenisch ''Brežice'' und ''Brestanica''), blieben weiter in Betrieb, wobei vor allem die Ranner Gepräge eine gewisse Verbreitung erreichten.
 
Um [[1350]] hört die Prägung in der Friesacher Münzstätte auf. Die Nebenmünzstätten der Salzburger Erzbischöfe in der Region Kärnten / Süd[[steiermark]], nämlich in [[Pettau]] an der Drau (slowenisch ''Ptuj'') und zu [[Rann]] und in [[Reichenburg]], (slowenisch ''Brežice'' und ''Brestanica''), blieben weiter in Betrieb, wobei vor allem die Ranner Gepräge eine gewisse Verbreitung erreichten.

Navigationsmenü