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| | + | '''Thürnitz''' ist die Bezeichnung für folgende Gebäude in der [[Stadt Salzburg]]: |
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| | + | == Wortbedeutung == |
| | + | Thürnitz (auch Dornitz) war in ursprünglicher Bedeutung eine Ratsstube oder Hofstube.<ref>Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm [ http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GD07021#XGD07021 woerterbuchnetz.de]</ref> |
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| | + | == Thürnitz in Salzburg == |
| | + | Die Thürnitz in Salzburg diente dem Landesfürsten und seiner Verwaltung im mittelalterlichen Bischofshof, der [[1597]] aufgelassen und [[1605]]–[[1612]] zur [[Alte Residenz|Alten Residenz]] umgebaut wurde. Der mittelalterliche Bischofshof war nur vom [[Alten Markt|Marktplatz]] her zugänglich. Der nördlich benachbarte Raum wurde auch ''[[Rinderholz]]'' genannt. Hier wurden die Rinder für den Verkauf am Marktplatz angebunden. |
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| − | '''Thürnitz''' ist die Bezeichnung für folgende Gebäude in der [[Stadt Salzburg]]: | + | * Thürnitz wurde zuerst auch der [[1484]] erbaute [[Schüttkasten (Festung Hohensalzburg)|Schüttkasten]] auf dem Hauptschloss (später Festung) [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] genannt. |
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| | + | * Thürnitz nannte [[Carl von Frey]] ein von ihm historisierend erbautes Gartenhäuschen südlich der [[Freyschlösschen|Frey-Villa]] (zuvor ''Roter Turm'') auf dem [[Mönchsberg]]. |
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| − | * Thürnitz (auch Dornitz) war in ursprünglicher Bedeutung eine Ratsstube oder Hofstube. Die Thürnitz in Salzburg diente dem Landesfürsten und seiner Verwaltung im mittelalterlichen Bischofshof, der [[1597]] aufgelassen und [[1605]]–[[1612]] zur [[Alte Residenz|Alten Residenz]] umgebaut wurde. Der mittelalterliche Bischofshof war nur vom [[Alten Markt|Marktplatz]] her zugänglich. Der nördlich benachbarte Raum wurde auch ''[[Rinderholz]]'' genannt. Hier wurden die Rinder für den Verkauf am Marktplatz angebunden. | + | * Die [[Alte Thürnitz]] war eine langgestreckte von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] erbaute Kaserne am ''[[Gries]]'' (heute [[Ferdinand-Hanusch-Platz]]), die kurz nach 1860 abgerissen wurde. |
| − | * Thürnitz wurde zuerst auch der [[1484]] erbaute [[Schüttkasten (Festung Hohensalzburg)|Schüttkasten]] auf dem Hauptschloss (später Festung) [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] genannt.
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| − | * Thürnitz nannte [[Carl von Frey]] ein von ihm historisierend erbautes Gartenhäuschen südlich der [[Freyschlösschen|Frey-Villa]] (zuvor ''Roter Turm'') auf dem [[Mönchsberg]].
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| − | * Die [[Alte Thürnitz]] war eine langgestreckte von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] erbaute Kaserne am ''Gries'' (heute [[Ferdinand-Hanusch-Platz]]), die kurz nach 1860 abgerissen wurde.
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| | * Die [[Neue Thürnitz]] war das vor 1700 am [[Mirabellplatz]] entlang der Lodronschen Bollwerke erbaute (zusammen über 250 m lange) Kasernengebäude, das dem [[Stadtbrand Salzburg 1818|Stadtbrand]] von [[1818]] zum Opfer fiel und nicht wieder aufgebaut wurde. | | * Die [[Neue Thürnitz]] war das vor 1700 am [[Mirabellplatz]] entlang der Lodronschen Bollwerke erbaute (zusammen über 250 m lange) Kasernengebäude, das dem [[Stadtbrand Salzburg 1818|Stadtbrand]] von [[1818]] zum Opfer fiel und nicht wieder aufgebaut wurde. |
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| | * [[Walter Schlegel|Schlegel Walter]], ''Wie Salzburg zu seinem Gesicht kam'', Die Baugeschichte der Altstadt von Salzburg in Historischen Steckbildern, Salzburg, [[2004]], Herausgeber: [[Stadtarchiv Salzburg]], 60 Seiten, mit Bildern illustriert, mit CD-ROM, ISBN 3-900213-00-3 | | * [[Walter Schlegel|Schlegel Walter]], ''Wie Salzburg zu seinem Gesicht kam'', Die Baugeschichte der Altstadt von Salzburg in Historischen Steckbildern, Salzburg, [[2004]], Herausgeber: [[Stadtarchiv Salzburg]], 60 Seiten, mit Bildern illustriert, mit CD-ROM, ISBN 3-900213-00-3 |
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