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[[Datei:Wappen von Paris Graf von Lodron am Sauterbogen 01.jpg|thumb|200px|Wappen von Paris Graf von Lodron]]
 
[[Datei:Wappen von Paris Graf von Lodron am Sauterbogen 01.jpg|thumb|200px|Wappen von Paris Graf von Lodron]]
Der sogenannte '''Sauterbogen''' ist ein Torbogen in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsseitigen]] [[Altstadt]] von [[Salzburg]].
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Der sogenannte '''Sauterbogen''' ist ein unter [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|Denkmalschutz]] stehender historischer Torbogen in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsseitigen]] [[Altstadt]] von [[Salzburg]].
 
   
 
   
 
== Lage ==
 
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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Bis zum Ende des [[19. Jahrhundert]]s nannte man den Bogen ''Andrä-Bogen'', da der östliche Teil der Dreifaltigkeitsgasse früher ''Andreasgasse'' genannt wurde nach der alten [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|Andräkirche]], die 1861 abgerissen wurde. Der westliche Teil der Gasse hieß ''Dreifaltigkeitsgasse'' nach dem nahen [[Dreifaltigkeitskirche]]. 
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Der Bogen wurde [[1645]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] errichtet, damit er die Wohnhäuser seiner Familienmitglieder, den [[Primogeniturpalast]] an Ende der Dreifaltigkeitsgasse und den [[Sekundogeniturpalast]] am Beginn der heutigen [[Paris-Lodron-Straße]], auf direktem Wege (ohne Umweg über die Bergstraße) erreichen konnte. Zur Errichtung des Bogen mussten zwei Bürgerhäuser, die an der damals dort befindlichen [[Stadtbefestigungen|Stadtmauer]] lagen, abgebrochen werden. Die Besitzer erhielten dafür eine Entschädigung.  
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Der Bogen wurde [[1645]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] errichtet, damit er die Wohnhäuser seiner Familienmitglieder, den [[Primogeniturpalast]] an Ende der Dreifaltigkeitsgasse und den [[Sekundogeniturpalast]] am Beginn der heutigen [[Paris-Lodron-Straße]], auf direktem Wege (ohne Umweg über die Bergstraße) erreichen konnte. Zur Errichtung des Bogen mussten zwei Bürgerhäuser, die an der damals dort befindlichen [[Stadtbefestigungen|Stadtmauer]] lagen, abgebrochen werden. Die Besitzer erhielten dafür eine Entschädigung. Im Kreuzgratgewölbe kann man das Wappen von Paris Graf Lodron mit der Jahreszahl der Errichtung sehen.
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Im Kreuzgratgewölbe kann man das [[Wappen der Grafen Lodron|Wappen]] von Paris Graf Lodron mit der Jahreszahl der Errichtung sehen.
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In den [[1930er]]-Jahren wurden der Bogen und das darin befindliche Schwarzwarengeschäft von Wilhelm Hoter einer gründlichen Restaurierung und einer zweckmäßigen leichten Verbreiterung unterzogen. Nach Plänen von Archikekt Karl Jahl wurden die Arbeiten von Baumeister Ing. Bruck durchgeführt. Die Schlosserarbeiten stammten aus der Werkstatt von Josef Brandner.
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Bis zum Ende des [[19. Jahrhundert]]s nannte man den Bogen ''Andrä-Bogen'', da der östliche Teil der Dreifaltigkeitsgasse früher ''Andreasgasse'' genannt wurde nach der alten [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|Andräkirche]], die 1861 abgerissen wurde. Der westliche Teil der Gasse hieß ''Dreifaltigkeitsgasse'' nach dem nahen [[Dreifaltigkeitskirche]].  
    
Bis jedenfalls [[1892]]<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18920310&query=%22St.%22+%22Andr%c3%a4bogen%22&seite=3 ANNO], Salzburger Chronik, 10. März 1892, Seite 3</ref>  nannte man den Bogen ''Andräbogen'', nach der alten [[Stadtpfarrkirche St. Andrä#Die ursprüngliche Andräkirche|Andräkirche]] benannt, die etwas südlicher stand  und [[1861]] abgerissen wurde.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690326&query=%22St.%22+%22Andr%c3%a4bogen%22&seite=3  ANNO], [[Salzburger Zeitung]], 26. März 1869, Seite 3</ref>  
 
Bis jedenfalls [[1892]]<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18920310&query=%22St.%22+%22Andr%c3%a4bogen%22&seite=3 ANNO], Salzburger Chronik, 10. März 1892, Seite 3</ref>  nannte man den Bogen ''Andräbogen'', nach der alten [[Stadtpfarrkirche St. Andrä#Die ursprüngliche Andräkirche|Andräkirche]] benannt, die etwas südlicher stand  und [[1861]] abgerissen wurde.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690326&query=%22St.%22+%22Andr%c3%a4bogen%22&seite=3  ANNO], [[Salzburger Zeitung]], 26. März 1869, Seite 3</ref>  
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Erst nach 1882 findet sich die Bezeichnung "Sauterbogen". Das [[Salzburger Volksblatt]] verwendete dann noch [[1928]] die Bezeichnung ''Andräbogen''.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19280414&query=%22Andr%c3%a4bogen%22&ref=anno-search&seite=12 ANNO], Salzburger Volksblatt, 14. April 1928, Seite 12</ref>
 
Erst nach 1882 findet sich die Bezeichnung "Sauterbogen". Das [[Salzburger Volksblatt]] verwendete dann noch [[1928]] die Bezeichnung ''Andräbogen''.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19280414&query=%22Andr%c3%a4bogen%22&ref=anno-search&seite=12 ANNO], Salzburger Volksblatt, 14. April 1928, Seite 12</ref>
 
   
 
   
== Quelle ==
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{{Quelle Franz Martin}}
 
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* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19370511&query=%22Goldschlagerhaus%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 11. Mai 1937, Seite 8
 
== Fußnoten ==
 
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[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)]]
 
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[[Kategorie:Architektur]]
 
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]
 
[[Kategorie:Tor]]
 
[[Kategorie:Tor]]

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