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=== Auch im 17. Jahrhundert wütete noch die Pest ===
 
=== Auch im 17. Jahrhundert wütete noch die Pest ===
Für das [[17. Jahrhundert]] wurden neben einzelnen Pestjahren trat die Epidemie von [[1613]] bis [[1618]]  von [[1625]] bis [1627]] stark auf. Ob die Pestepidemie von [[1628]], die sich in ganz [[Faistenau]] ausbreitete, nach [[Hintersee (Ort)|Hintersee]] überschwappte, ist nicht belegbar.
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Für das [[17. Jahrhundert]] wurden neben einzelnen Pestjahren trat die Epidemie von [[1613]] bis [[1618]]  von [[1625]] bis [[1627]] stark auf. Ob die Pestepidemie von [[1628]], die sich in ganz [[Faistenau]] ausbreitete, nach [[Hintersee (Ort)|Hintersee]] überschwappte, ist nicht belegbar.
    
Die Jahre [[1629]] bis [[1631]] waren zwar nicht Pestfrei, doch traten nur einzelne Fälle auf. [[1636]] raffte die Pest ein Drittel der Bevölkerung im [[Erzbistum]] dahin. Durch Kriegshandlungen 1632 in Augsburg und München kam [[1633]] die Seuche über Regensburg abermals nach Salzburg. [[Mühldorf am Inn]] litt vom Spätsommer[[1634]] bis Ende Jänner [[1635]] unter der Pest (438 Tote). 1636 wütete die Pest in Salzburg 36&nbsp;Wochen lang und raffte ein Drittel der Einwohner dahin.<ref>[[Maria Vinzenz Süß]], Die Bürgermeister in Salzburg von 1433 bis 1840. Salzburg ([[Oberer'sche Druckerei|Oberer'sche Buchhandlung]]) 1840. [http://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&pg=PA91&lpg=PA91&dq=Hahn&q=Hahn S.&nbsp;75.]</ref> [[Reichenhall]] war von 1634 bis [[1636]] von der Seuche heimgesucht worden, Hallein 1634 und 1635. Weitere Ausbrüche in Stadt und Land Salzburg gab es noch [[1640]], [[1644]] bis [[1649]]. 1649 brach sie im [[Pinzgau]]er [[Saalachtal] aus, [[1650]] in [[Niedernsill]] und [[Piesendorf]]. In [[Tittmoning]] trat sie von Sommer 1649 bis März 1650 zum letzten Mal auf. [[1657]] gab es bedeutende Bevölkerungsverluste in [[Kuchl]]. [[1679]] wurde die Stadt Salzburg wieder stark betroffen. Von [[1687]] bis [[1690]] war das Erzbistum zum letzten Mal in diesem Jahrhundert von der Pest betroffen.
 
Die Jahre [[1629]] bis [[1631]] waren zwar nicht Pestfrei, doch traten nur einzelne Fälle auf. [[1636]] raffte die Pest ein Drittel der Bevölkerung im [[Erzbistum]] dahin. Durch Kriegshandlungen 1632 in Augsburg und München kam [[1633]] die Seuche über Regensburg abermals nach Salzburg. [[Mühldorf am Inn]] litt vom Spätsommer[[1634]] bis Ende Jänner [[1635]] unter der Pest (438 Tote). 1636 wütete die Pest in Salzburg 36&nbsp;Wochen lang und raffte ein Drittel der Einwohner dahin.<ref>[[Maria Vinzenz Süß]], Die Bürgermeister in Salzburg von 1433 bis 1840. Salzburg ([[Oberer'sche Druckerei|Oberer'sche Buchhandlung]]) 1840. [http://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&pg=PA91&lpg=PA91&dq=Hahn&q=Hahn S.&nbsp;75.]</ref> [[Reichenhall]] war von 1634 bis [[1636]] von der Seuche heimgesucht worden, Hallein 1634 und 1635. Weitere Ausbrüche in Stadt und Land Salzburg gab es noch [[1640]], [[1644]] bis [[1649]]. 1649 brach sie im [[Pinzgau]]er [[Saalachtal] aus, [[1650]] in [[Niedernsill]] und [[Piesendorf]]. In [[Tittmoning]] trat sie von Sommer 1649 bis März 1650 zum letzten Mal auf. [[1657]] gab es bedeutende Bevölkerungsverluste in [[Kuchl]]. [[1679]] wurde die Stadt Salzburg wieder stark betroffen. Von [[1687]] bis [[1690]] war das Erzbistum zum letzten Mal in diesem Jahrhundert von der Pest betroffen.