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67 »Stolpersteine« zum Preis von je 95 Euro wurden in der Stadt Salzburg bereits auf öffentlichem Grund verlegt. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden vor den letzten frei gewählten Wohnadressen der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehweges eingelassen und gehen nach der Verlegung in das Eigentum der Stadt Salzburg über. Finanziert wird die Aktion über Patenschaften von Privatpersonen.
 
67 »Stolpersteine« zum Preis von je 95 Euro wurden in der Stadt Salzburg bereits auf öffentlichem Grund verlegt. Die Stolpersteine sind kubische Betonsteine mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden vor den letzten frei gewählten Wohnadressen der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehweges eingelassen und gehen nach der Verlegung in das Eigentum der Stadt Salzburg über. Finanziert wird die Aktion über Patenschaften von Privatpersonen.
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Bislang konnten die Biografien von rund 170 Opfern von Historikern [[Gert Kerschbaumer]], [[Johannes Hofinger]] und [[Helga Embacher]] in der Stadt Salzburg recherchiert werden. Es wird darauf geachtet, möglichst alle Opfergruppen zu berücksichtigen. Die Biografien aller ermordeten Juden, Roma und Sinti wurden überhaupt erst im Zusammenhang mit der Aktion Stolpersteine ermittelt, womit große Forschungslücken geschlossen werden.
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Bislang konnten die Biografien von rund 170 Opfern von den Historikern [[Gert Kerschbaumer]], [[Johannes Hofinger]] und [[Helga Embacher]] in der Stadt Salzburg recherchiert werden. Es wird darauf geachtet, möglichst alle Opfergruppen zu berücksichtigen. Die Biografien aller ermordeten Juden, Roma und Sinti wurden überhaupt erst im Zusammenhang mit der Aktion Stolpersteine ermittelt, womit große Forschungslücken geschlossen werden.
 
Nach bisherigem Forschungsstand sind keine Homosexuellen, die in der Stadt Salzburg gewohnt hatten, ermordet worden, ebensowenig Frauen, die Liebesbeziehungen zu Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern hatten.
 
Nach bisherigem Forschungsstand sind keine Homosexuellen, die in der Stadt Salzburg gewohnt hatten, ermordet worden, ebensowenig Frauen, die Liebesbeziehungen zu Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern hatten.
 
Alle Opfergruppen wurden über das Befreiungsjahr 1945 hinaus in unterschiedlicher Intensität diskriminiert.
 
Alle Opfergruppen wurden über das Befreiungsjahr 1945 hinaus in unterschiedlicher Intensität diskriminiert.
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