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'''Dienstboten''' waren einst, vor allem am Land, besitzlose Knechte und Mägde.

==Geschichte==
[[Franz Innerhofer]], Sohn einer Magd in [[Krimml]] im [[Oberpinzgau]], schildert in seinen Büchern den harten und trostlosen Alltag von Dienstboten im Salzburger Land, wie man ihn noch in der ersten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s erleben konnte.

Darin schreibt er u. a. dass Pfarrer von der Kanzler in ihren Predigten gegen vorehelichen Geschlechtsverkehr wetterten und dabei nur die Dienstboten anschauten. Selbst die Kirche betrachtete sie nicht als ''Christen'' in dem Sinne, denn sie gingen nur zur Messe, weil sie von ihren Dienstherren dazu gezwungen wurden. Kirchgangverweigerung hätte dazu geführt, dass der Bauern die Person verhungern hätte lassen oder sie am selben Tag noch vom Hof verjagt hätte.

Besonders die Frauen litten unter Rechtlosigkeit der Dienstboten. Mägde durften in den allermeisten Fälle nicht heiraten, weil sie als Arbeitskräfte notwendig waren. Nur heimlich konnten sie Liebschaften haben. Nahm beispielsweise eine Magd das Taschenmesser eines Knechts beim Jausnen, so konnte man davon ausgehen, dass der Knecht noch am selben Abend sie in ihrer Kammer besuchte.

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wird noch ergänzt

Rund 300.000 Dienstboten gab es in den [[1930er]] Jahren noch Österreich.

==Quelle==
* ''Salzburger Geschichten'', Herausgeber [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]], Datum unbekannt

[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]

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