Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
402 Bytes hinzugefügt ,  16:16, 30. Jul. 2009
Zeile 2: Zeile 2:     
==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
Der Gletscher ist zwischen 1990 und 2009 in mehrere Teile zerfallen. Früher vereinigten sich die Teilströme des etwa fünf Kilometer breiten Einzugsgebiets des Gletschers unterhalb der [[Kürsingerhütte]] zur [[Türkische Zeltstadt|Türkischen Zeltstadt]], einem aus Spalten und Eistürmen bestehenden Gletscherstrom. Westlich an das Obersulzbachkees schließt das [[Sonntagskees]] an.
+
Das Obersulzbachkees ist durch die Erstbesteigung des Großvenedigers 1841 bekannt geworden, vor allem auch deswegen, weil Ignaz von Kürsinger dem damals vorhandenen wilden Eisbruch den Namen [[Türkische Zeltstadt|Türkischen Zeltstadt]] – die Eistürme sahen aus wie „die Zelte der Muslims“ - gegeben hatte. Westlich an das Obersulzbachkees schließt das [[Sonntagskees]] an.  
 +
 
 +
Das Obersulzbachkees gehört zu den am Stärksten zerfallenden und zurückschmelzenden Gletschern. Von 1850 bis zur Gegenwart ist die Gletscherzunge um 3,2 Kilometer kürzer geworden, die Türkische Zeltstadt ist völlig verschwunden. Aus einem einstmals geschlossenen Talgletscher mit einer Zunge sind sechs Teilgletscher geworden. Der Gletscher ist zwischen 1990 und 2009 in mehrere Teile zerfallen. 
    
Von [[1850]] bis [[1880]] ging das Obersulzbachkees in seinem Zungengebiet um 60 bis 70 Millionen Kubikmeter Eis zurück und gab dabei 439.000 m² Boden frei.
 
Von [[1850]] bis [[1880]] ging das Obersulzbachkees in seinem Zungengebiet um 60 bis 70 Millionen Kubikmeter Eis zurück und gab dabei 439.000 m² Boden frei.
11

Bearbeitungen

Navigationsmenü