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| | Am [[31. Oktober]] [[1433]] verlieh Kaiser Sigmund III. dem Johann Hagenauer (Hagnower) ein Wappen: Ein Hagenstrauch auf einem Hügel, geschlossener Turnierhelm mit zwei Adlerflügeln. (Basel, Sigmund (Regesta Imperii XI 2) - 9733) | | Am [[31. Oktober]] [[1433]] verlieh Kaiser Sigmund III. dem Johann Hagenauer (Hagnower) ein Wappen: Ein Hagenstrauch auf einem Hügel, geschlossener Turnierhelm mit zwei Adlerflügeln. (Basel, Sigmund (Regesta Imperii XI 2) - 9733) |
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| − | Am [[14. September]] [[1671]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien 14. Mai 1637) in Salzburg den drei Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau, sowie deren ehelichen Nachkommen ein erweitertes Wappen: Schild durch aufrechte bl. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf einem r. Hügel ein "Hagenstrauch", beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem Turnierhelm schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben. Helmzier: schw.-g. und r.-w. geteilten Adlerflügel. Decken: schw.-g.-r.-w.. Die Adler wurden im Andenken an die Wappenbestätigung durch Kaiser Sigmund III. in das Wappen aufgenommen (Fellner´sche Chronik 1833) | + | Am [[14. September]] [[1671]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien 14. Mai 1637) in Salzburg den drei Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau, sowie deren ehelichen Nachkommen ein erweitertes Wappen: Schild durch aufrechte bl. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf einem r. Hügel ein ''"Hagenstrauch"'', beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem Turnierhelm schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben. Helmzier: schw.-g. und r.-w. geteilten Adlerflügel. Decken: schw.-g.-r.-w.. Die Adler wurden im Andenken an die Wappenbestätigung durch Kaiser Sigmund III. in das Wappen aufgenommen (Fellner´sche Chronik 1833) |
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| | Am [[24. August]] [[1686]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus in Salzburg dem [[Georg Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und Residenzstadt Salzburg, und seinen ehelichen Erben ein "Adelswappen und Kleinoth". Wappenbeschreibung: ''"Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein "Hagenstrauch", beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w."'' (MGSLK 1947) | | Am [[24. August]] [[1686]] verlieh Ferdinand Wilhelm Megger von Meggenburg Comes Palatinus in Salzburg dem [[Georg Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und Residenzstadt Salzburg, und seinen ehelichen Erben ein "Adelswappen und Kleinoth". Wappenbeschreibung: ''"Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein "Hagenstrauch", beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w."'' (MGSLK 1947) |
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| | Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] in Salzburg geweiht. Als Abtwappen verwendete er bekrönt von der Mitra mit Abtstab das Familienwappen mit dem Wappen von St. Peter (2 gekreuzte Petrusschlüssel), das Siegelwappen jedoch geviert. (Kat. d. Ausst. im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996) | | Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] in Salzburg geweiht. Als Abtwappen verwendete er bekrönt von der Mitra mit Abtstab das Familienwappen mit dem Wappen von St. Peter (2 gekreuzte Petrusschlüssel), das Siegelwappen jedoch geviert. (Kat. d. Ausst. im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996) |
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| − | Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. dem Nobile Franz d. P. II. de Hagenauer (Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà) und seinen ehelichen Nachkommen die römische Baronie (Barones Romani de Hagenauer). Ferner wurde Baron Franz de Hagenauer von Papst Leo XIII. der Pius-Orden (Gran Croce) sowie der Gregorius-Orden für Verdienste um die römisch-katholische Kirche verliehen. Das Wappen der barönlichen Linie: Schild durch aufrechte bl. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf r. Hügel ein "Hagenstrauch", beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Offener bekrönter Turnierhelm mit g. Kleinod, zwei schw.-g. und r.-w. geteilten Adlerflügel, Helmdecken schw.-g. u. r.-w. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96). | + | Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. dem Nobile Franz d. P. II. de Hagenauer (Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà) und seinen ehelichen Nachkommen die römische Baronie (Barones Romani de Hagenauer). Ferner wurde Baron Franz de Hagenauer von Papst Leo XIII. der Pius-Orden (Gran Croce) sowie der Gregorius-Orden für seine Verdienste, ''"als auch für die Verdienste seiner Vorfahren"'' (der Herren von Hagenau), um die römisch-katholische Kirche verliehen. Das Wappen der barönlichen Linie: Schild durch aufrechte bl. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf r. Hügel ein ''"Hagenstrauch"'', beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Offener bekrönter Turnierhelm mit g. Kleinod, zwei schw.-g. und r.-w. geteilten Adlerflügel, Helmdecken schw.-g. u. r.-w. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96). |
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| | Am [[4. Juli]] [[1914]] adoptierte George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld seinen Schwiegersohn Rittmeister Pyrrus de Hagenauer mit Adelsübertragung, um den Namen Locatelli zu erhalten. Seither trägt dieser Zweig der Familie Hagenauer den Namen Locatelli-Hagenauer. Eigentlich Barone Locatelli von Hagenauer, bzw. Nobilis dei Locatelli de Hagenauer Barone di Eulenburg e Schönfeld als italienische Staatsbürger. (Annuario della nobilta italiana, Nova Ser. 2006; Hrsg. A. Borella 2007). | | Am [[4. Juli]] [[1914]] adoptierte George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld seinen Schwiegersohn Rittmeister Pyrrus de Hagenauer mit Adelsübertragung, um den Namen Locatelli zu erhalten. Seither trägt dieser Zweig der Familie Hagenauer den Namen Locatelli-Hagenauer. Eigentlich Barone Locatelli von Hagenauer, bzw. Nobilis dei Locatelli de Hagenauer Barone di Eulenburg e Schönfeld als italienische Staatsbürger. (Annuario della nobilta italiana, Nova Ser. 2006; Hrsg. A. Borella 2007). |