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Gumpoldus nobilis de Hagenowe (um 1090), der Ahnherr der Hagenauer war, besaß laut einer alten österreichischen Chronik ein Lehen in der Grafschaft Neuburg am Inn. Als Herren von Hagenau hatten die drei Äste der Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze inne, wobei zwei der Linien bald aussterben sollten: den Stammsitz Hagenau bei Schrobenhausen mit dem Erbbegräbnis zu Weihenstephan bei Freising, den Stammsitz Hagenau rechts der Perschling (Grenze zum Wienerwald) mit dem Erbbegräbnis ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen und den Stammsitz Hagenau bei Rott am Inn (Braunau) mit dem Erbbegräbnis Kloster Reichersberg. Nachfahren des ursprünglich aus dem Raum Freising stammenden und ehemals in Bayern, [[Oberösterreich|Ober-]] und Niederösterreich weit verzweigten Geschlechts der vormals Hoch- und Edelfreien Herren von Hagenau lebten im [[15. Jahrhundert]] im [[Pflegegericht|Pflegschaftsgericht]] Teisendorf - [[Tittmoning]], im Raum [[Salzburg]] bzw. Oberbayern, damals ein Teil des [[Erzdiözese Salzburg|Erzbistums Salzburg]]. Ab dem [[16. Jahrhundert]] sind die Hagenauer in [[Ainring]] ansässig, im [[17. Jahrhundert]] scheinen sie als Salzburger Bürger auf. Ab Mitte des [[18. Jahrhundert]]s finden wir sie auch in Triest (Friaul, Italien), Linz und Wien, wobei die Verbindung zu Salzburg immer aufrecht erhalten wurde. Sämtliche Zweige der Hagenauer, bis auf den Wiener Zweig und den italienischen Zweig durch Adoption, starben in männlicher Linie im [[20. Jahrhundert]] aus.  
 
Gumpoldus nobilis de Hagenowe (um 1090), der Ahnherr der Hagenauer war, besaß laut einer alten österreichischen Chronik ein Lehen in der Grafschaft Neuburg am Inn. Als Herren von Hagenau hatten die drei Äste der Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze inne, wobei zwei der Linien bald aussterben sollten: den Stammsitz Hagenau bei Schrobenhausen mit dem Erbbegräbnis zu Weihenstephan bei Freising, den Stammsitz Hagenau rechts der Perschling (Grenze zum Wienerwald) mit dem Erbbegräbnis ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen und den Stammsitz Hagenau bei Rott am Inn (Braunau) mit dem Erbbegräbnis Kloster Reichersberg. Nachfahren des ursprünglich aus dem Raum Freising stammenden und ehemals in Bayern, [[Oberösterreich|Ober-]] und Niederösterreich weit verzweigten Geschlechts der vormals Hoch- und Edelfreien Herren von Hagenau lebten im [[15. Jahrhundert]] im [[Pflegegericht|Pflegschaftsgericht]] Teisendorf - [[Tittmoning]], im Raum [[Salzburg]] bzw. Oberbayern, damals ein Teil des [[Erzdiözese Salzburg|Erzbistums Salzburg]]. Ab dem [[16. Jahrhundert]] sind die Hagenauer in [[Ainring]] ansässig, im [[17. Jahrhundert]] scheinen sie als Salzburger Bürger auf. Ab Mitte des [[18. Jahrhundert]]s finden wir sie auch in Triest (Friaul, Italien), Linz und Wien, wobei die Verbindung zu Salzburg immer aufrecht erhalten wurde. Sämtliche Zweige der Hagenauer, bis auf den Wiener Zweig und den italienischen Zweig durch Adoption, starben in männlicher Linie im [[20. Jahrhundert]] aus.  
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Ein Sprössling der beinahe ausgestorbenen Sippe der Hagenauer ließ sich Anfangs des 16. Jahrhunderts bei Ainring nieder. Der Stifter dieses nun vorerst dort angesiedelten Geschlechts ist [[Georg Hagenauer I.|Georg Hagenauer de Hagenau]], bei [[Hammerau]]. Als genaueren Stammort der Hagenauer kann man den Weiler [[Hagenau]] (erste schriftliche Erwähnung 1530) bei [[Ainring]] (damals Salzburg heute [[Oberbayern]]) bestimmen, dem das Geschlecht den Namen gab. Die Hagenauer teilten sich im 17. Jahrhundert in drei Linien.
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Ein Sprössling der beinahe ausgestorbenen Sippe der Hagenauer ließ sich Anfangs des 16. Jahrhunderts bei Ainring nieder. Der Stifter dieses nun vorerst dort angesiedelten Geschlechts ist [[Georg Hagenauer I.|Georg Hagenauer de Hagenau]], bei [[Hammerau]]. Als genaueren Stammort der Hagenauer kann man den Weiler [[Hagenau]] (erste schriftliche Erwähnung um 1530) bei [[Ainring]] (damals Salzburg heute [[Oberbayern]]) bestimmen, dem das Geschlecht den Namen gab. Die Hagenauer teilten sich im 17. Jahrhundert in drei Linien.
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* Genealogisches Handbuch des Adels, Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006
 
* Genealogisches Handbuch des Adels, Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006
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* A. Borella: Annuario della nobilta italiana, Nova Ser. 2006; Milano 2007
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* A. Borella: Annuario della nobilita italiana, Nova Ser. 2006; Milano 2007
    
* Fellner: Familiengeschichte Fellner,  Salzburg 1833
 
* Fellner: Familiengeschichte Fellner,  Salzburg 1833

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