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Kirchengeschichte, Kunstgeschichte, Architektur und Musik werden hier in einem einzigartigen Zusammenspiel präsentiert. Auf einem Weg, der 200 Jahre verschlossen war, erleben Besucher die 13 Prunkräume der bis zum Ende des Fürsterzbistums [[1803]] als fürsterzbischöfliche Amts-und Wohnräume genutzten Residenz mit ihren kostbaren Stuckarbeiten, Deckengemälden und wertvollem Interieur. Bis [[1918]] diente die Residenz als Wohnsitz der Mitglieder der toskanischen Nebenlinie des [[Habsburger|österreichischen Kaiserhauses]].
 
Kirchengeschichte, Kunstgeschichte, Architektur und Musik werden hier in einem einzigartigen Zusammenspiel präsentiert. Auf einem Weg, der 200 Jahre verschlossen war, erleben Besucher die 13 Prunkräume der bis zum Ende des Fürsterzbistums [[1803]] als fürsterzbischöfliche Amts-und Wohnräume genutzten Residenz mit ihren kostbaren Stuckarbeiten, Deckengemälden und wertvollem Interieur. Bis [[1918]] diente die Residenz als Wohnsitz der Mitglieder der toskanischen Nebenlinie des [[Habsburger|österreichischen Kaiserhauses]].
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Über elf Säle erstreckt sich die [[Residenzgalerie]], die hochkarätige Werke des [[16. Jahrhundert|16.]] bis [[19. Jahrhundert]]s beherbergt.  
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Über elf Säle erstreckt sich die [[Residenzgalerie]], die auserlesene europäische Malerei des [[16. Jahrhundert]]s bis [[19. Jahrhundert]]s zeigt. Bereits unter Fürsterzbischof Hieronymus von Colloredo wurden diese Räumlichkeiten als Gemälde-Galerie genutzt.die hochkarätige Werke des  bis  beherbergt
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Über die Dombogenterrasse mit einem imposanten Ausblick auf das barocke Zentrum der Stadt gelangt man in das nördliche Oratorium des Salzburger Doms, das Sonderausstellungen zum Thema Barock präsentiert. Die Domorgelempore erschließt den Weg zum [[Dommuseum]]im Südoratorium des Doms, mit Kunstschätzen aus 1300 Jahren wie wertvollen Utensilien aus dem Domschatz sowie Gemälden und Skulpturen vom Mittelalter bis zum Barock aus dem Dom und umliegenden Salzburger Kirchen.
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Über die Kunst-und Wunderkammer gelangt man in den [[Langen Gang|Lange Galerie]] und schließlich in das [[Museum St. Peter]]. In einem baulich neu erschlossenen Trakt der Residenz [[Wallistrakt]]
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werden ausgewählte Meisterwerke aus den überaus reichen Sammlungen der altehrwürdigen Erzabtei St. Peter gezeigt, dem ältesten Kloster im deutschsprachigen Raum.
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Über die Dombogenterrasse mit einem imposanten Ausblick auf das barocke Zentrum der Stadt gelangt man in das nördliche Oratorium des Salzburger Doms, das eine Sonderausstellung zum Thema Barock präsentiert. Die Domorgelempore erschließt den Weg zum [[Dommuseum]], zur [[Langer Gang|Langen Galerie]], zum [[Museum St. Peter]] und zur [[Salzburger Barockmuseum|Barocksammlung Rossacher]] des [[Salzburg Museum]]s. Die Kunstschätze aus St. Peter erhalten erstmals eine ständige Heimstätte im neu adaptierten Museum im [[Wallistrakt]]. Der Rundgang schließt mit einem Einblick in das Innere der [[Franziskanerkirche]] und ermöglicht die eingehende Betrachtung des berühmten gotischen Sternrippengewölbes.
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Als dabei „absolut einzigartig“ wird in der Aussendung der [[Tourismus Salzburg GmbH]] das Museum St. Peter bezeichnet: „''Es ist nicht nur das älteste Kloster des deutschsprachigen Raums. Die Besucher erwartet zudem eine Kunstsammlung mit zirka 40 000 Exponaten.''“ (Anmerkung: von denen aber nur ein sehr kleiner Teil im Rundgang zu sehen ist.)
      
== Die Entstehung des Domquartiers ==
 
== Die Entstehung des Domquartiers ==
Die Idee zum DomQuartier entstand im [[Mozartjahr]] [[2006]] (siehe [[Salzburger Museumsleitplan]]). Ein Jahr später rückten die Bauarbeiter an – und begannen mit der Erschließung der Terrasse zwischen Dom und Residenz.
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Die Idee zum DomQuartier entstand im [[Mozartjahr]] [[2006]] (siehe [[Salzburger Museumsleitplan]]). Ein Jahr später begannen die Bauarbeiten mit der Erschließung der Terrasse zwischen Dom und Residenz.
    
In Summe flossen 8,571 Mill. Euro in den Museumsrundgang. Die Kosten trugen Stadt und [[Land Salzburg]] sowie die Erzabtei St. Peter. Darüber hinaus brachten einzelne Eigentümer und Nutzer auch Eigenleistungen ein – etwa St. Peter, der Domkirchenfonds und die [[Universität Salzburg]]. Die Marketing-Kosten bestreiten die [[Fremdenverkehr]]<nowiki>sorganisationen</nowiki> von Stadt und Land Salzburg, der [[Tourismusförderungsfonds]] sowie das DomQuartier.
 
In Summe flossen 8,571 Mill. Euro in den Museumsrundgang. Die Kosten trugen Stadt und [[Land Salzburg]] sowie die Erzabtei St. Peter. Darüber hinaus brachten einzelne Eigentümer und Nutzer auch Eigenleistungen ein – etwa St. Peter, der Domkirchenfonds und die [[Universität Salzburg]]. Die Marketing-Kosten bestreiten die [[Fremdenverkehr]]<nowiki>sorganisationen</nowiki> von Stadt und Land Salzburg, der [[Tourismusförderungsfonds]] sowie das DomQuartier.
    
== Öffnungszeiten ==
 
== Öffnungszeiten ==
Täglich, außer Dienstag, 10:00 bis 17:00 Uhr<br />
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Täglich, außer Dienstag, 10.00 bis 17.00 Uhr<br />
Juli und August täglich geöffnet <br />
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Juli und August täglich bis 18.00 Uhr<br />
24. und 25. Dezember sowie Ostersonntag (nur St. Peter) geschlossen <br />
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Advent-und Weihnachtszeit täglich 10.00 bis 17.00 Uhr<br />
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24. Dezember geschlossen<br />
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Während der Hochämter im Dom, bei Veranstaltungen in den Prunkräumen der Residenz sowie bei Ausstellungsauf- und -abbau eingeschränkter Betrieb.
      
==Dauer des Rundgangs ==
 
==Dauer des Rundgangs ==
Für die etwa 2&nbsp;500 Schritte (1&nbsp;300 Meter) durch das DomQuartier sollte man sich jedenfalls 1,5 bis 2 Stunden Zeit nehmen. Der Audio-Guide führt in 1,5 Stunden durch den Dom und den Residenzkomplex. Für Eilige wird eine „Expressführung“ angeboten.
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Für die etwa 2&nbsp;500 Schritte (1&nbsp;300 Meter) durch das DomQuartier sollte man sich jedenfalls 1,5 bis 2 Stunden Zeit nehmen. Pausen sind jederzeit möglich, im Bischofssaal der Residenzgalerie und auf der Dombogenterasse läßt es sich gut bei einem Erfrischungsgetränk verweilen. Der Audio-Guide führt in 1,5 Stunden durch den Dom und den Residenzkomplex. Für Eilige werden „Expressführungen“ angeboten.
    
== Gliederung des Rundgangs ==
 
== Gliederung des Rundgangs ==
[[Prunkräume der Residenz]] – [[Residenzgalerie]] – [[Dombögen#Museumsrundgang|Dombogenterrasse]] – [[Nordoratorium im Dom]] – [[Domorgelempore]] – [[Dommuseum]] – [[Kunst- und Wunderkammer]] – [[Langer Gang|Lange Galerie]] – [[Museum St. Peter]] – [[Franziskanerkirche]]
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[[Prunkräume der Residenz]] – [[Residenzgalerie]] – [[Dombögen#Museumsrundgang|Dombogenterrasse]] – [[Nordoratorium des Doms]] – [[Domorgelempore]] – [[Dommuseum]] – [[Kunst- und Wunderkammer]] – [[Langer Gang|Lange Galerie]] – [[Museum St. Peter]]  
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== Mitglieder ARGE DomQuartier ==
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== Partner DomQuartier GmbH ==
 
[[Salzburger Burgen und Schlösser]], Residenzgalerie, Dommuseum, [[Erzabtei St. Peter]] und [[Salzburg Museum]]
 
[[Salzburger Burgen und Schlösser]], Residenzgalerie, Dommuseum, [[Erzabtei St. Peter]] und [[Salzburg Museum]]
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== Adresse ==
 
== Adresse ==
:''ARGE DomQuartier Salzburg, seit 1. Mai 2016 [[DomQuartier GmbH]]''
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:''DomQuartier Salzburg GmbH [[DomQuartier GmbH]]''
 
:''[[Franziskanergasse]] 5 a''
 
:''[[Franziskanergasse]] 5 a''
 
:''5020 Salzburg''
 
:''5020 Salzburg''
 
:''Geschäftsführerin: Dr. [[Elisabeth Resmann]]''
 
:''Geschäftsführerin: Dr. [[Elisabeth Resmann]]''
 
:''Telefon: (06 62) - 80 42 21 09''
 
:''Telefon: (06 62) - 80 42 21 09''
:''E-Mail: domquartier@salzburg.gv.at''
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:''E-Mail: office@domquartier.at''
    
== Bauten & Beteiligte Historie ==
 
== Bauten & Beteiligte Historie ==
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