Evangelisches Oberstufenrealgymnasium Grödig

Aus SALZBURGWIKI
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Schuldaten[1]
Schulkennzahl: 503046
Name der Schule: Privates Montessori Oberstufenrealgymnasium
des "Evangelischen Diakonievereins Salzburg"
Adresse: Otto-Glöckel-Straße 10
5082 Grödig
Website: www.diakonie.cc
E-Mail: oberstufe@diakonie.cc
Telefon: (0 62 46) 7 21 05-55 00
Direktor: MMag. Franz Greisberger, MSc

Das Evangelische Oberstufenrealgymnasium - Montessori-Oberstufenrealgymnasium Grödig (MORG) - ist eine allgemein bildende höhere Schule in der Flachgauer Marktgemeinde Grödig.

Allgemeines

Es ist ein privates Oberstufenrealgymnasium des Evangelischen Diakonievereins Salzburg.

Die Elsbethnerin Eva Kothbauer, Geschäftsführerin des Evangelischen Diakonievereins Salzburg, Kindern und Jugendlichen vom Kindergarten bis zur Matura ein Lernen nach den Prinzipien von Maria Montessori ermöglichen. Es fehlte noch eine eine Oberstufe, denn die Nachfrage war da. Die Umsetzung war bislang an den Räumlichkeiten gescheitert.

Und dann standen in der Hauptschule Grödig vier Klassenzimmer leer. Von Anbeginn - die Schüler waren zusätzlich in Containern untergebracht - war klar: "Irgendwann ist ein Zubau fällig." Als idealer Zeitpunkt erwies sich die Sanierung der – damaligen – Neuen Mittelschule. "Alle waren dafür, von der Politik über die Kirche, Privatleute, der Landeshauptmann - nur der Bund war erst dagegen." Der Gemeinde ist der Diakonieverein "mehr als dankbar. Wegen uns haben sie zwei Jahre mit dem Umbau zugewartet."

So sind im Schulgebäude die Schüler der – heutigen – Mittelschule und des MORG untergebracht. "Das funktioniert prächtig." - Noch besser nach dem großzügigen Um- und Aufbau, der den Diakonieverein für das MORG vier bis fünf Millionen Euro kostete. Das erste Obergeschoß ist der Mittelschule vorbehalten, das zweite beiden gemeinsam, die dritte Etage dem MORG.

Seit dem Schuljahr 2012/13 werden vier Kinder mit geistiger Behinderung gemeinsam mit allen anderen unterrichtet. Damit ist das MORG eine österreichweite Premiere. Bis 2012 war der Bildungsweg von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, wie es fachlich richtig heißt, spätestens nach der neunten Schulstufe zu Ende (abgesehen von einer Berufsausbildung in Geschützten Werkstätten). Bei diesem Schulversuch kommt den sonderpädagogischen Lehrkräften, Marie Teresa Leitner und ihrem Kollegen Gernot Schwaiger aus Hallein-Rehhof, eine zentrale Rolle zu.

Ziel des Versuchs sei nicht, die Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf zur Matura zu führen, das wäre derzeit rechtlich gar nicht möglich und auch nicht Ziel des Schulversuchs, wie MORG-Direktorin Helga Wenzel-Anders schilderte: "Die Grundidee ist, ihnen einfach so lang wie möglich Schulbildung zugute kommen zu lassen."

Quellen

  • Homepage der Schule
  • sn.at, 1. Jänner 1970 (?): Ab auf die Insel zum Lernen à la Montessori. Ein Beitrag von Birgit Egger
  • diakonie.cc, pdf, 10 Jahre MORG

Einzelnachweis