Joseph Anton Hoch-Müller
Joseph Anton Hoch-Müller (* 8. August 1794 in Saalgau im damaligen Vorderösterreich; † 24. Juli 1866 in der Stadt Salzburg[1]) war Direktor der Normal-Hauptschule Salzburg und Botaniker.
Aus seinem Leben
Hoch-Müller heiratete am 6. Februar 1834 in der Münchner Frauenkirche 39‑jährig die 32‑jährige Friederika Henriette Hogge, Tochter des bedeutenden Botanikers David Heinrich Hoppe (* 1760, † 1846).[2]
Direktor der Salzburger Normal-Hauptschule war Hoch-Müller von 1841 bis 1859[3].
Der Glockner-Ort Heiligenblut dankte ihm, dass er "40 Jahre hindurch unser Pfarrdorf besucht und ihm erst zu seiner Berühmtheit verholfen" habe.[4]
Hoch-Müller starb im Alter von 72 Jahren an "Lungenlähmung".[1]
Werke
Als pädagogischer Fachschriftsteller ließ Hoch-Müller folgende Werke erscheinen:
- Vorübungen zu schriftlichen Aufsätzen und Aufgaben für die Schuljugend, in gehöriger Stufenordnung zur Ausbildung ihres Denk-, Sprach- und Schreibvermögens …. Salzburg (Mayr) 1835.
- Der kleine Kopfrechner. Sammlung praktischer Kopfrechnungsbeispiele. 5., verbesserte und vermehrte Auflage. Salzburg (Mayr) 1844.
- Anweisung, Kinder auf eine angenehme, leichte und geistanregende Art durch die Buchstabir- und Lautirmethode lesen zu lehren. Salzburg (Oberer) 1850.
Quelle
- Eintrag "Hoch-Müller, Joseph", in: Wurzbach, Constant von: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, Neunter Theil, S. 74
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Sterbebuch der Dompfarre, Bd. VI S. 240
- ↑ Trauungsbuch der Dompfarre, Bd. IX S. 79
- ↑ Artikel "Salzburger Schullehrerseminar"
- ↑ Salzburger Zeitung, 3. Jänner 1854, S. 2
| Vorgänger |
Direktor der Normal-Hauptschule Salzburg 1841–1859 |
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