Schutzunterkünfte Salzburg
Frauenhaus Salzburg ist eines der drei Salzburger Frauenhäuser und befindet sich in der Stadt Salzburg.
Allgemeines
Aktuell (Juni 2017) wurde das Haus von Birgit Thaler-Haag geleitet und war mit 19 Frauen und 24 Kindern belegt.
2016 fanden 90 Frauen und 84 Kinder Schutz im Frauenhaus Salzburg. 107 Frauen musste wegen Platzmangel abgewiesen werden.
Nachtdienst
Im Frauenhaus Salzburg gibt es einen Nachtdienst.
In der Debatte 2017 um die Finanzierung des Nachtdienstes im Frauenhaus Hallein (siehe 2017: Nachtdienste müssen aus Spendengeldern bezahlt werden) meinte Birgit Thaler-Haag in einem Artikel in den Salzburger Nachrichten, dass das Salzburger Frauenhaus bis auf den letzten Platz voll sei (Stand Juni 2017). Sie könnten keine zusätzlichen Fälle in den Abend- und Nachtstunden übernehmen. Landesrätin Martina Berthold ("Die Grünen") erklärte nämlich in der Debatte um die Streichung der Finanzierung des Nachtdienstes in Hallein, dass nächtliche Aufnahmen ja vom Salzburger Frauenhaus übernommen werden könnten.
Wie Thaler-Haag in dem SN-Artikel berichtet, suchten zunehmend Frauen aus Kriegsgebieten wie Afghanistan oder Syrien Schutz im Salzburger Frauenhaus. Wobei es auch vorkommen kann, dass die Männer Clans beauftragen, ihre Frauen zu suchen. Diese Frauen, die bereits in ihrer Heimat, aber auch auf der Flucht, Gewalt erlebt hatten, brächte erst dann den Mut auf, zu ihnen zu kommen, wenn sie die Sicherheit als anerkannte Flüchtlinge in Österreich bleiben zu dürfen, haben.
Kontakt
- Frauenhaus Salzburg
- Telefon: 06 62 - 45 84 58
- E-Mail: office@frauenhaus-salzburg.at
Quellen
- Salzburgwiki-Artikel Frauenäuser
- "Salzburger Nachrichten", 19. Juni 2017, Beitrag von Barbara Haimerl: Ein Frauenhaus ruft selbst um Hilfe
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