Schlosskapelle zum hl. Rupert in der Seeburg

Die Schlosskapelle zum hl. Rupert in der Seeburg ist eine Filialkirche der Pfarre Seekirchen.

Die barocke Schlosskapelle entstand wohl spätestens im 17. Jahrhundert, sie wird in den Quellen auch als Burgkapelle zu Seewalchen bezeichnet. Zu Beginn hatte die Kapelle nur einen Tragaltar. 1758 wurde sie auf Betreiben des Besitzers der Seeburg, Ernst Maria Graf Lodron, in ihrem jetzigen Aussehen neu errichtet. Sie ziert ein Altarbild des hl. Rupert und ein Deckenfresko, das seinen Tod im Kreise seiner Mönchen zeigt. Einer Legende nach soll Rupert in Seekirchen gestorben sein.

Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurden in der Kapelle dank der anwesenden Barmherzigen Schwestern, die zur Betreuung der Bayerhammer'schen Armenstiftung im Schloss weilten, und dank der Seekirchner Stiftkanoniker täglich Messen abgehalten.

Heute befindet sich die Kapelle im Besitz der Gemeinde Seekirchen.

Quelle


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