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Kaserne.JPG

Die Schwarzenbergkaserne im Gemeindegebiet von Wals-Siezenheim ist aus dem Camp Roeder hervorgegangen.

Geschichte

Nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages wurde Camp Roeder am 15. Oktober 1955 an die Bundesgebäudeverwaltung II übergeben. Ab 6. Dezember hieß sie Schwarzenbergkaserne. Sie wurde dann im Laufe der Jahre zur größten Kaserne des österreichischen Bundesheeres mit einem Gelände von 27,6 Hektar ausgebaut und beherbergt aktuell (2007) das Streitkräfteführungskommando, das Militärkommando Salzburg, das Pionierbataillon 2, das Fliegerabwehrregiment 3, die Luftraumüberwachung, das Heereslogistikzentrum und Teile der 6. Jägerbrigade.

Es verfügt über einen Eisenbahnanschluss, so dass Truppenteile (z. B. Panzer oder schweres Gerät) direkt auf dem Kasernengelände verladen werden können.

1998 wurde der nördliche Teil des Kasernengeländes um 399 Millionen Schilling verkauft und wird seither als Gewerbegebiet genützt. Auf dieser Fläche siedelten sich unter anderem die Firmen Reebok, Danone, Pfeiffer, Kaindl Flooring sowie das Post-Verteilzentrum an.

Militärische Einheiten

In der Schwarzenbergkaserne befinden sich folgende militärische Einheiten:

Streitkräfteführungskommando

Das Kommando wurde am 1. September 2006 implementiert. Ihm unterstellt sind die Landstreitkräfte, die Luftstreitkräfte und die Spezialeinsatzkräfte im Inland sowie alle im Ausland stationierten Truppen. Damit sind rund 85 Prozent des Bundesheeres Angehörige dieser Dienststelle. Der Kommandant mit 210 Mitarbeitern ist in Graz stationiert, sein Stellvertreter mit 240 Mitarbeitern in Salzburg.

Luftraumüberwachung

  • Radarbataillon

Das Radarbataillon ist für die ortsfesten und mobilen Radarstationen, die Tieffliegererfassungsradars und für die entsprechenden Fernmeldeverbindungen verantwortlich.

  • Fliegerabwehrregiment 3

Das FlaR hat einen weiteren Standort in Linz/Hörsching, das Kommando befindet sich in der Schwarzenbergkaserne. Das Regiment und verfügt über die Fliegerabwehrlenkwaffe "Mistral" und die radargesteuerte 35 mm Zwillingsfliegerabwehrkanone 85. Hauptaufgaben des Regiments sind der Schutz strategisch wichtiger Räume, Objekte und Einrichtungen gegen Angriffe aus der Luft.

6. Jägerbrigade

  • Pionierbataillon 2

Aufgaben sind die Ausbildung von Einheiten für Auslandseinsätze sowie die Teilnahme an Maßnahmen der Friedenssicherung, Katastrophen- und Humanitärhilfe sowie die Pionierunterstützung der Kampftruppen (Brückenbau, Straßen-Instandsetzung u. ä.).

  • Aufklärungsbataillon 2

"Die Augen und Ohren der 6. Jägerbrigade" erkunden feindliche Stellungen und hindern gegnerische Kräfte am Einnehmen günstiger Positionen. Im Lauf des Jahres 2008 wird das Aufklärungsbataillon 2 in Folge der Bundesheer-Reform in andere Organisationselemente wie z.B. Militärpolizei und Pioniere übergeleitet.

Heerslogistikzentrum

Die logistische Basis des Bundesheeres in West-Österreich verfügt über Lager-, Instandsetzungs- und Werkstätteneinrichtungen. Von hier aus werden alle Truppen und Dienststellen des Heeres im In- und Ausland mit Gütern versorgt.

Quelle

  • Internet
  • Salzburger Nachrichten
  • Bundesheer