Schloss Hellbrunn
Markus Sittikus von Hohenems, war von 1612-1619 Fürsterzbischof von Salzburg. Er beuaftrafte den italienischen Architekten Santino Solari 1613 mit dem Bau des Lustschlosses Hellbrunn, das bereits 1615 beinahe zur Gänze fertiggestellt wurde.
Zum 60 Hektar großen Park gehört eine histoprische Parkanlage, ein Naturpark sowie großer Spielplatz für Kinder und Raum für Sportmöglichkeiten: Fitnessparcours, Laufrouten, Nordic Walking, Yoga, Frisbee, Federball, Langlaufloipe mit kostenloser Benützung im Winter. Darüber hinaus gilt Schloss Hellbrun als idealer Ort für Feste der besonderen Art, wie etwa Hochzeitsbankette, Kammerkonzerte, Sommernachtsfeste und den stimmungsvollen Adventmarkt.
Wasserspiele
Fürsterzbischof Sittikus baute eine Anlage, mit der er seine Gäste hervorragend unterhielt: die Wasserspiele bestehen aus Wasserautomaten, Grotten, Mechanischem Theater, und Brunnen. Bei den Wasserautomaten handelt es sich um fünf von Wasserkraft angetriebenen Figuren, ein Ensemble aus Handwerkeren, Müller, Töpfer und Schleifer, sowie die Götter Perseus, und Apollo. Die Grotten Neptun, Orpheus und Venus sind an die grischiche Mythologie angelehnt: die größte Grotte ist Neptun gewidmet, die Vogelsang-Grotte überrascht mit Vogelgezwitscher und die Ruinen- und Spiegelgrotte täuscht die Sinne der Besucher. Das mechanische Theater stammt von Lorenz Rosenegger und ersetzte 1750 die baufällige Schmied-Grotte. In der wasserbetriebenem Konstruktion stellen 200 Figuren das Leben in einer barocken Kleinstadt dar. Orgelmusik gibt dabei den Takt an. Bei den Brunnen, treffen die Besucher auf Eurydike, Neptun, den Jäger Akteon und die Jagdgöttin Diana. Der größte Brunnen steht vor der Rückseite des Schlosses und wird von einer natürlichen Quelle befüllt. Die Saison beginnt Anfang April und läuft bis Ende Oktober.