Weißer Sonntag

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Als Weißer Sonntag bezeichnet die Kirchenliturgie den ersten Sonntag nach Ostern.

Im Land Salzburg war es früher üblich, dass jene, die am Ostersonntag getauft wurden, ihre weißen Taufgewänder eine Woche lang anbehielten. Diese Woche hieß "Weiße Woche". Davon leitete man dann den Namen des darauf folgenden Sonntags ab.

Nach Einführung der Kindertaufe im Mittelalter war der Weiße Sonntag bis in das 19. Jahrhundert der bevorzugte Termin für die Erstkommunion.

Quelle