Salzburger Badehäuser
Version vom 6. September 2007, 12:07 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge)
Die Salzburger Badehäuser, vorwiegend Schwitzbäder, waren meist Stiftungen wohlhabender Salzburger Bürger. Es gab sieben solcher Bäder im Stadtgebiet.
Drei Mal im Jahr konnten sich dort arme Leute unentgeltlich die Haare und den Bart schneiden lassen, darüber hinaus wurde dort geschröpft und zur Ader gelassen. Die Männer, die diese Arbeiten ausführten, nannte man Bader. Auch "chirurgische" Eingriffe wurden von Bader vorgenommen (das Zähneziehen fiel unter ihre Aufgaben).
Am 1. Juli 2002 stellte das Wannen- und Brausebad St. Andrä, das letzte städtische öffentliche Badehaus, seinen Betrieb ein.