Krähe

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Rabenvogel

Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Die Gattung umfasst 42 Arten. Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch um keine biologische Unterscheidung.

Heimische Arten

Krähen sind auch im Land Salzburg heimisch und zählen zu den Wirbeltieren der Tauernregion und damit auch zu den Tieren im Nationalpark Hohe Tauern. Sie können beinahe überall beobachtet werden. Anzutreffen sind

  • die Aaskrähe (Corvus corone) in ihren Unterarten
    • Rabenkrähe (Corvus corone corone), mit einheitlich schwarzem Gefieder, und
    • Nebelkrähe (Corvus corone cornix, auch als eigene Unterart Corvus cornix eingeordnet), mit teilweise grauem Gefieder, und
  • (als Wintergast) die Saatkrähe (Corvus frugilegus), mit breitem weißlichem Schnabelgrund.

Die Intelligenz der Krähe

Krähen können im Wortsinn eins und eins zusammenzählen und sie denken logisch. Verschwindet ein Mensch zum Beispiel hinter einer Wand, aus der nun ein Stab herausragt, wissen sie, dass dies nun der Mensch hinter der Wand macht. Wackelt der Stab ohne ersichtlichen Grund, macht sie das ganz schön nervös. Das zeige, dass nicht nur Menschen, sondern auch Krähen logisch schlussfolgern können.

Das berichteten neuseeländische Forscher im Sommer 2012. Krähen könnten über verborgene Ursachen nachdenken. Diese Fähigkeit sei wichtig für soziale Beziehungen und den Gebrauch von Werkzeugen.

Bildergalerie

Quellen