Hochleistungsbahn im Flachgau

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Die Hochleistungsbahn im Flachgau ist ein Trassenprojekt der Österreichischen Bundesbahnen.

Planung

Im Jänner 2013 wurde der Verlauf der Trasse der Hochleistungsbahn durch den Flachgau fixiert. Mit 250 km/h sollen die Züge ab dem Jahr 2032 durch den Flachgau Richtung Wien fahren und eine Zeitersparnis von fünf Minuten (!) bringen. Dazu müssen auf einer Länge von 20 Kilometer zwei neue Gleise, größtenteils in Tunnels, errichtet werden. Die Kostenplanung beträgt 1,65 Milliarden Euro (Stand 2013).

Kernstück des Projekt ist der 14 Kilometer lange Seekirchnertunnel. Ein zweiter Tunnel, der Leitnerbauertunnel, wird zwei Kilometer lang sein.

Die Trasse soll bis zu 120 Meter unter der Erdoberfläche geführt werden, um Anrainerprotesten aus dem Weg zu gehen. Jedoch bleibt ein Knackpunkt - die Tunnelausfahrt im Gemeindegebiet von Köstendorf an der Seekirchner Landesstraße L238 nahe dem Werk der Firma Palfinger.

Trassenverlauf

Die Neubaustrecke beginnt bei Salzburg-Kasern im Bereich der Westautobahnbrücke. Nach Querung der Söllheimerstraße taucht die neue Trasse ab in den Untergrund. Der ca. zwei Kilometer lange "Leitnerbauerntunnel" führt unter dem Grafenholz hindurch. Anschließend an diesen Tunnel führt die Trasse auf die Fischachbrücke und mündet in den zweiröhrigen Seekirchnertunnel mit einer Länge von 14,3 Kilometern. Der Seekirchnertunnel verläuft in einer Tiefe von bis zu 120 Meter unter dem Gelände über die Ortsgebiete von Katzmoos, Midering, Gschaid, Mayerlehen weiter nach Schöngumprechting und Kothgumprechting. Vorbei an Reith, Oberried und Nothwinkl endet die Tunnelstrecke kurz vor der Seekirchner Landesstraße (L 238) zwischen Reischberg und der Waldsiedlung von Weng in der Nähe des Betriebsgeländes der Firma Palfinger in Köstendorf. Beim Gehöft Gerperding nähert sich die Trasse an die Bestandsstrecke an und wird westlich von Kleinköstendorf mit der bestehenden Bahnstrecke zusammengeführt.

Quelle