Wallfahrtskirche Maria Eck

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Wallfahrtskirche Maria Eck
Gnadenbild von Maria Eck

Die Wallfahrtskirche Maria Eck ist ein Wallfahrtskirche in Bayern.

Lage

In 882 m ü. A. Höhe und mit herrlichem Panoramablick auf den Chiemsee, liegt der schöne Wallfahrtsort Maria Eck.

Der weit über die Grenzen des Chiemgaus bekannte Wallfahrtsort befindet sich rund fünf Kilometer von Siegsdorf in Bayern entfernt, etwas verborgen im Wald. Noch heute kommen das Jahr über sehr viele Gläubige zu der Wallfahrtskirche. Es ist eins der verehrtesten Pilgerziele im Chiemgau.

Interessanterweise hat sich Maria Eck seit gegen Ende des 20. Jahrhunderts auch als Ausflugs- u. Wallfahrtsziel für die Salzburger Bevölkerung entwickelt. Früher wurde in Bayern zur Wallfahrt von den Salzburgern hauptsächlich Altötting besucht, inzwischen haben zahlreiche Pfarrgruppen und Seniorenorganisationen auch Maria Eck am Veranstaltungsprogramm. Die Herkunft der zahlreichen Votivbilder läßt schließen, dass früher die Pilger auch aus dem Innviertel kamen. Von der Kirche aus ist z. B. auch das Kraftwerk Riedersbach im Innviertel in Oberösterreich gut sichtbar.

Geschichte

Die Benediktiner vom Kloster Seeon begannen ab 1618 auf dem Gelände von Maria Eck drei Alphöfe zur wirtschaftlichen Versorgung des Benediktinerklosters im Tal zu erwerben. Zur seelsorglichen Betreuung der Landwirte waren zwei Patres auf dem Berg stationiert. Bald entwickelte sich ein reger Wallfahrtsbetrieb zum Gnadenbild in der errichteten Bergkirche, der selbst von den Wirren der Säkularisation nicht dauerhaft eingedämmt werden konnte - und bis in unsere Zeit anhält: Maria Eck ist heute "der" Wallfahrtsort im Chiemgau und jährlich Ziel von etwa 100.000 Pilgern und Touristen.

Bildergalerie

Votivtafeln in Maria Eck

Quelle

  • Recherchen durch Benutzer Franz Fuchs