Kuriositäten rund um öffentliche Toiletten

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Dieser Artikel behandelt Kuriositäten rund um öffentliche Toiletten.

Eine Toilette um 53.000 Euro

In Saalfelden am Steinernen Meer ging im Oktober 2013 eine öffentliche Toilette bei der Post in Betrieb. Es handelte sich dabei um ein selbstreinigendes Klo, das 53.000 Euro gekostet hatte.

Vandalen hatten immer wieder die frühere öffentliche Toilette verwüstet. Sie war außerdem "zum Fürchten" und "selbst zum Reinigen konnte man da keinen mehr reinschieben" so Kurt Binder vom für die Toilette zuständigen Wirtschaftshof der Stadtgemeinde im Gespräch mit den "Pinzgauer Nachrichten"[1].

Das neue "Häusl" spielt jetzt alle Stückerl − Selbstreinigung mit Hochdruck, Dampf und Hygienemittel. Und − es schmeißt automatisch "Langsitzer" raus. Wer sein Geschäft erledigen will, zahlt 50 Cents. Danach ist das Klo für 45 Sekunden für die Selbstreinigung geschlossen. Wer länger als 30 Minuten braucht, wird "verabschiedet": die Türe öffnet sich dann automatisch.

390.000-Euro-Toilette bei Busterminal

Im Zuge der Neugestaltung des Busterminals Salzburg Süd in der Stadt Salzburg in Nonntal wurden auch die Toilettenanlagen neu errichtet − um 390.000 Euro. Die rund 100 Quadratmeter Nutzfläche des luxuriösen Toilettenhäuschens bieten aber auch eine Fußbodenheizung und ein Lüftungssystem. Und natürlich sechs Pissoirs und zehn Toiletten, dazu Nebenräume und ein Vordach, wenn es regnet.[2]

Trotz der hohen Kosten seien aber die Frauen benachteiligt, wie Bürgerlistengemeinderätin Barbara Sieberth heftig kritisierte. Beim Busterminal stehen sechs Frauentoiletten drei Toiletten und sechs Pissoirs für die Männer gegenüber[3].

Quellen

  1. "Salzburger Woche", Ausgabe "Pinzgauer Nachrichten", 9. Oktober 2013
  2. Quelle sbgv1.orf.at
  3. Quelle derstandard.at