Sachsenburg

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Sachsenburg, Westeinfahrt

Sachsenburg ist der Name eines Ortes und, davon abgeleitet, einer Katastralgemeinde und einer Marktgemeinde sowie der ehemaligen Salzburger „ausländischen“ Herrschaft in Oberkärnten.

Geografische Lage

Der Markt Sachsenburg liegt an einer Engstelle, die den Ausgang des oberen Drautals in das geräumige Lurnfeld markiert, in einer Biegung des Drauflusses, die durch das Vorragen eines Höhenzuges (Lampersberg, Goldeck 2142 m ü. A.) gegen die sich in nordwestlicher Richtung erstreckende Kreuzeckgruppe gebildet wird.

Die Gemeinde gehört zum Bezirk Spittal an der Drau.

Geschichte

Um 1200 wurden am Festungsberg von Sachsenburg zwei Burgen errichtet. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1213.

Für 1292 ist hier der Sitz eines erzbischöflich-salzburgischen Amtes nachgewiesen.

Ab 1326 wird Sachsenburg als Markt bezeichnet.

Wappen und Namensdeutung

Das Sachsenburger Siegel weist Ähnlichkeiten mit dem Marktsiegel von Feldkirchen in Kärnten auf, sodass man auf eine Wappenverleihung durch Erzbischof (1540-1554) Ernst von Bayern schließt.[1] Es zeigt eine Saxe oder Multer (ein längliches Holzgerät, das zum Goldwaschen verwendet wurde), was auf die im Mittelalter in Oberkärnten (hier speziell im Siflitzgraben) gängige Goldwäscherei und den möglicherweise daraus abgeleiteten Ortsnamen anspielt.

Weiterführend

Für Informationen zu Sachsenburg, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.

Quellen

  • Josef Kabusch, Sepp Moser, Die Chronik von Sachsenburg. Erforscht, gesammelt und aufgezeichnet von Josef Kabusch. Für den Druck verfaßt, ergänzt und herausgegeben von Sepp Moser. Klagenfurt, Kleinmayr, 1956. (Aktualisierte Ausgabe in Vorbereitung.)
  • Wikipedia-Artikel „Sachsenburg (Kärnten)“

Einzelnachweise

  1. Vgl. Wilhelm Deuer: Die Kärntner Gemeindewappen. Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 2006, ISBN 3-900531-64-1, S. 238.

Weblinks