Kößlbacher Mühle

Version vom 24. August 2020, 19:03 Uhr von Werner100359 (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Kößlbacher Mühle ist ein historisches Gebäude in der Lungauer Marktgemeinde St. Michael im Lungau.

Geschichte

Die Mühle stammt aus dem 19. Jahrhundert und war bis 1968 in Verwendung. 1984 wurde vom Zimmermeister Otmar Kandler ein neuer Wellbaum eingebaut.

Beschreibung

Die Mühle (5,3 mal 5m; H:6,1m) steht nördlich des Bauernhauses am Burgstallgraben. Den Unterbau bildet eine 50 cm starke Mauer aus Bruchsteinen mit einer hölzernen Eingangstür auf der Südseite. Darüber ist ein gezimmerter, überkämmter Blockbau aus 18 - 20 cm gehackten Holzstämmen. Auf der Südseite befindet sich ein kleines Fenster. Angetrieben wird die Mühle von einem oschlächtigen Wasserrad angetrieben, welches über eine gehackte Rinne ( den sogenannten Fluder) mit Wasser versorgt wird. Das Ende des Fluders ist schwenkbar und kann von Innen über eine Holzstange bewegt werden. Das Satteldach ist mit Lärchenbrettern gedeckt, ebenso das Dach über dem Wasserrad. Die Innenausstattung der Mühle mit Kammrad, Gossen, Mahlgang, Schüttelkasten und Mehltruhe ist komplett und betriebsbereit.

Quelle

Marterl.at