Johann Felix Adauctus Haslberger

Version vom 8. Januar 2010, 02:10 Uhr von Karl Irresberger (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Johann Felix Adauctus Haslberger (* 1731, † 2. September 1809) war ein schriftstellerisch tätiger Pfarrvikar von Thalgau.

Leben und Wirken

Felix Haslberger verfasste eine lateinische Geschichte des Erzstiftes in drei Bänden und schickte sie 1799 an den Kurfürsten Maximilian von Bayern.

Seine Verstrickung in die Welt des Aberglaubens und sein Hass auf die Aufklärung, die unter Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo in Salzburg Einzug gahalten hatte, trugen ihm von Lorenz Hübner die Bezeichnung „verschrobenster Mönchskopf des Landes“ ein.

Seine Chronik gibt auch Aufschlüsse über das Salzburger musikalische Leben zur Mozartzeit.

Er war ein rastloser Sammler vaterländischer (svw. salzburgischer) Urkunden.

Im Rahmen der 15. Bildungswoche des Salzburger Bildungswerkes, Thalgau 2006, war ihm die Ausstellung „Felix Haslberger - Chronist von Mozart & Kalligraf aus Thalgau“ gewidmet.

Literatur

Quellen