Sonnenuhren am Marienheim

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Die Sonnenuhren am Marienheim sind ein Wandschmuck in der Flachgauer Gemeinde Elsbethen.

Geschichte

Das Marienheim, auch Stanzinghof genannt, unterstand vom 14. Jahrhundert bis zur Grundablöse 1848 der Grundherrschaft des Benediktinerinnenstiftes Nonnberg. Die Sonnenuhren wurden vermutlich Ende des 18. Jahrhunderts im Zuge einer Erweiterung des spätgotischen Baues angebracht. Bis ins frühe 20. Jahrhundert wurde der Hof als Gaststätte geführt. Renoviert wurde die Sonnenuhr im Jahr 2001 von Roland Huber aus Salzburg.

Beschreibung

Die beiden 1,2 mal 1,4 m großen Sonnenuhren befinden sich an der Südost- und der Südwestseite zwischen 1. und 2. Stock des Marienheims. Sie sind auf Feinnputz aufgemalt. Die Stundenskala zeigt an der Südostseite die römischen Ziffern von 4 Uhr früh bis 1 Uhr nachmittags und von 11 Uhr mittags bis 8 Uhr abends an der Südwestseite. Schattenwerfer ist jeweils ein Rundeisen, das rechts oben in der Mauer festgemacht ist und links unten auf einer geschmiedeten Halterung ca. 40 cm von der Mauer entfernt befestigt ist. Abgegrenzt ist die Sonnenuhr durch einen vertieften Rand im Feinputz.

Quelle

Marterl.at