Ritterschaft der Deutschherren auf Mauternburg

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Der Ritterschaft der Deutschherren auf Mauternburg ist ein Verein in der Stadt Salzburg.

Geschichte

Die Ritterschaft der Deutschherren auf Mauternburg wurde im Jahre 1918vom damaligen Besitzer und Retter der Burg Mauterndorf, Baron Eppenstein, welcher 1908 zum Ritter von Mauternburg ernannt worden war, in Salzburg gegründet, nahm raschen Aufschwung und es zählten in der Folge Persönlichkeiten des Adels, der Politik und der Wirtschaft wie Erzherzog Josef Ferdinand, Prof. Welz oder der Vater des ehemaligen Landeshauptmannes Wilfried Haslauer zu seinen Mitgliedern. Mit Sitz in Salzburg ist dieser Bund als eingetragener Verein von seiner Entstehung und Tätigkeit her eng mit der Marktgemeinde Mauterndorf verknüpft. 1940 musste der Bund aus politischen Gründen aufgelöst werden, nahm aber nach dem vorübergehenden Zusammenschluss mit anderen Bündnissen 1979 seine selbständige Tätigkeit wieder auf.

Die Mauternburger treffen sich in ihrer „Heimburg“, einem profanen Raum in Salzburg, wo Vorträge zu mittelalterlichen und tagesaktuellen Themen gehalten werden. Alljährlich findet auf Burg Mauterndorf die Jahreshauptversammlung in Form einer Kapitelung statt. Vordergründig ist ein Ritterbund ein Geselligkeitsverein. Die Begeisterung für das Rittertum lässt sich an der Sehnsucht vieler Menschen nach dem Hochhalten von Tugenden wie Freundestreue, Beistand in guten und bösen Zeiten, Vaterlandsliebe und Respekt vor der Vergangenheit erklären. Eigenschaften, die auch heute noch von vielen Menschen hochgehalten werden und die man in Ritterbünden zum Ausdruck zu bringen versucht.


Großmeister

Quelle

  • www.mauternburg.at