| | Der Berg gehört zur Zementmergelserie (Coniacium–Campanium, mittlere Oberkreide, ca. 90–70 Mio. Jahre alt) der [[Flyschzone]]. | | Der Berg gehört zur Zementmergelserie (Coniacium–Campanium, mittlere Oberkreide, ca. 90–70 Mio. Jahre alt) der [[Flyschzone]]. |
| − | Der Irrsberg markiert die Stelle, an der sich der Lobus des [[Salzachgletscher]]s, der das [[Salzburger Seengebiet]] geprägt hat ("[[Wallerseegletscher]]“), und der des [[Dachsteingletscher]]s, der das Mondseeland ausgefurcht hat (lokal als "Mondseegletscher“ oder "Irrseegletscher“ bezeichnet), trafen. In der Mindel- (vor um 450 000 Jahren) und Riß-Kaltzeit (vor etwa 200 .000 Jahren) waren Irrsberg wie auch Koglerberg–Schoibernberg gegenüber typische Nunataks, aus der Eismasse herausragende Felsinseln. Den ganzen Ostfuß entlang auf etwa 500–650 m ü. A. verlaufen die jüngeren Riß-Randmoränen des Irrseegletschers, im Westen liegen teils Grund-, teils Randmoränen. Von den höheren Mindel-Schottern (um 700 m ü. A.) hat sich ein Rest am Sommerholzer Sattel erhalten. | + | Der Irrsberg markiert die Stelle, an der sich der Lobus des [[Salzachgletscher]]s, der das [[Salzburger Seengebiet]] geprägt hat ("[[Wallerseegletscher]]"), und der des [[Dachsteingletscher]]s, der das Mondseeland ausgefurcht hat (lokal als "Mondseegletscher" oder "Irrseegletscher" bezeichnet), trafen. In der Mindel- (vor um 450 000 Jahren) und Riß-Kaltzeit (vor etwa 200 .000 Jahren) waren Irrsberg wie auch Koglerberg–Schoibernberg gegenüber typische Nunataks, aus der Eismasse herausragende Felsinseln. Den ganzen Ostfuß entlang auf etwa 500–650 m ü. A. verlaufen die jüngeren Riß-Randmoränen des Irrseegletschers, im Westen liegen teils Grund-, teils Randmoränen. Von den höheren Mindel-Schottern (um 700 m ü. A.) hat sich ein Rest am Sommerholzer Sattel erhalten. |