Münzstätte Friesach: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Münzstätte Friesach''' in [[Kärnten]] war nach der [[Münzstätte Laufen]] die erste mittelalterliche Münzstätte im [[Erzbistum Salzburg]].
Die '''Münzstätte Friesach''' in [[Kärnten]] war nach der [[Münzstätte Laufen]] die erste [[mittelalter]]liche Münzstätte im [[Erzbistum Salzburg]].


==Einführung==
==Einführung==
Das mittelalterliche Münzwesen von [[Salzburg]] wurde von drei Münzstätten geprägt. Die allererste Münzprägestätte des Erzbistums hatte ihren Standort nicht in der [[Stadt Salzburg]] sondern im damals salzburgischen [[Laufen an der Salzach]], an der Strecke [[Salzburg]] – [[Mühldorf am Inn]]. Die Münzstätte Laufen begann ihre Tätigkeit bereits vor Mitte des [[12. Jahrhundert]]s. Sie wurde aber aus politischen Gründen bald wieder geschlossen. Die Münzprägeanstalt des Erzbistums in der [[Stadt Salzburg]] löste jene von Laufen ab und befand sich in der heutigen [[Altstadt]] im Bereich der [[Münzgasse]].
Das mittelalterliche Münzwesen von der [[Stadt Salzburg]] wurde von drei Münzstätten geprägt. Die allererste Münzprägestätte des Erzbistums hatte ihren Standort nicht in der [[Stadt Salzburg]] sondern im damals salzburgischen [[Laufen an der Salzach]], an der Strecke Salzburg – [[Mühldorf am Inn]]. Die Münzstätte Laufen begann ihre Tätigkeit bereits vor Mitte des [[12. Jahrhundert]]s. Sie wurde aber aus politischen Gründen bald wieder geschlossen. Die Münzprägeanstalt des Erzbistums in der [[Stadt Salzburg]] löste jene von Laufen ab und befand sich in der heutigen [[Altstadt]] im Bereich der [[Münzgasse]].


==Münzrecht Friesach==
==Münzrecht Friesach==
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==Die Blütezeit der Friesacher Münzstätte==
==Die Blütezeit der Friesacher Münzstätte==
Sie fiel in die Regierungszeit von [[Eberhard II. von Regensberg]] (1200/46). Besonders erwähnenswert ist ein Stück aus der Vielzahl der eberhardinischen Gepräge, das ''auf der Vorderseite den Erzbischof in geistlichem Gewande mit dem [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#P|Pallium]], in jeder Hand ein Schwert an Stelle von Hirtenstab und Buch'' zeigt. (Probszt) Luschin hat dieses auffallende Gepräge als Gedenkpfennig auf die Erwerbung der beiden Grafschaften im [[Pinzgau]] im Jahr [[1228]] erklärt.
Sie fiel in die Regierungszeit von [[Eberhard II. von Regensberg]] (1200/46). Besonders erwähnenswert ist ein Stück aus der Vielzahl der eberhardinischen Gepräge, das ''auf der Vorderseite den Erzbischof in geistlichem Gewande mit dem [[Pallium]], in jeder Hand ein Schwert an Stelle von Hirtenstab und Buch'' zeigt. (Probszt) Luschin hat dieses auffallende Gepräge als Gedenkpfennig auf die Erwerbung der beiden Grafschaften im [[Pinzgau]] im Jahr [[1228]] erklärt.


==Das Ende der Friesacher Münzstätte==
==Das Ende der Friesacher Münzstätte==
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==Quelle==
==Quelle==
* Beiträge im Salzburgwiki
* Beiträge im SALZBURGWIKI
* Günther Probszt, Die Münzen Salzburgs, 1975, Association Internationale des Numismates Proffessionnels, Kommissionsverlag Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz
* Günther Probszt, Die Münzen Salzburgs, 1975, Association Internationale des Numismates Proffessionnels, Kommissionsverlag Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz


[[Kategorie:Geschichte|Friesach, Münzstätte]]
{{SORTIERUNG: Friesach, Münzstätte}}
[[Kategorie:Geldwesen (Geschichte)|Friesach, Münzstätte]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Kärnten|Friesach, Münzstätte]]
[[Kategorie:Geldwesen (Geschichte)]]
[[[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]|Friesach, Münzstätte]]
[[Kategorie:Kärnten]]
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]