Echter Alant
| Echter Alant | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Lateinischer Name: | Inula helenium |
| Familie: | Korbblütler |
| Volksnamen: | Alant |
| Blätter: | |
| Blüten: | |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Früchte: | |
Der Echter Alant (Inula helenium) ist ein Gewächs der Familie der Korbblütler.
Beschreibung
Seine goldenen, strahlenförmigen Blüten galten seit Jahrhunderten als Sinnbild für Licht, Schutz und Heilkraft.
Schon in mittelalterlichen Kräuterbüchern wird der Alant als Heil- und Gewürzpflanze beschrieben: die Wurzel aromatisch, wärmend, schleimlösend – ein Mittel gegen Husten, Magenbeschwerden und, wie man glaubte, sogar gegen die Pest. In Zeiten großer Not klammerte man sich an starke Pflanzen, und der Alant gehörte zu jenen, denen man besondere Kräfte zuschrieb.
Brauch und Volksglaube
Am 15. August, zu Mariä Himmelfahrt, wird der Alant traditionell in den Kräuterbusch gebunden. Seine gelben Blüten sollten das Licht der Gottesmutter symbolisieren und zugleich Schutz bringen.
In der Steiermark räucherte man am Heiligen Abend mit Alantwurzel die Stuben und Ställe aus – ein uralter Abwehrzauber gegen Krankheit und Unglück.
Im Volksglauben galt der Alant als dämonenabwehrend. Als Amulett um den Hals getragen, sollte er vor Behexen schützen. Die Pflanze war also nicht nur Heilmittel, sondern auch ein Stück spiritueller Rüstung.
Bilder
- Echter Alant – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Echter Alant"