Robert Winterstein: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach seiner Amtszeit wechselte Winterstein zur Generalprokuratur und wurde 1932 zum Generalprokurator ernannt. Im Oktober 1935 wurde er als Justizminister in die Regierung berufen. [[1936]] schied er aus der Regierung aus und übernahm wiederum die Leitung der Generalprokuratur. | Nach seiner Amtszeit wechselte Winterstein zur Generalprokuratur und wurde 1932 zum Generalprokurator ernannt. Im Oktober 1935 wurde er als Justizminister in die Regierung berufen. [[1936]] schied er aus der Regierung aus und übernahm wiederum die Leitung der Generalprokuratur. | ||
Obwohl Winterstein schon [[1893]] zum katholischen Glauben konvertiert war, galt er nach den nationalsozialistischen Rassengesetzen als Jude, wurde nach dem [[Anschluss]] Österreichs am [[15. März]] [[1938]] verhaftet. Mit einem sogenannten "Prominententransport" kam er am [[1. April]] 1938 in das [[KZ Dachau]], von dort wurde er am 10. November 1938 in das KZ Buchenwald deportiert. Am 13. April 1940 wurde er dort ermordet. | Obwohl Winterstein schon [[1893]] zum katholischen Glauben konvertiert war, galt er nach den nationalsozialistischen Rassengesetzen als Jude, wurde nach dem [[Anschluss]] Österreichs am [[15. März]] [[1938]] verhaftet. Sein letzter Aufenthaltsort war [[St. Gilgen]] im Salzburger [[Flachgau]]. | ||
Mit einem sogenannten "Prominententransport" kam er am [[1. April]] 1938 in das [[KZ Dachau]], von dort wurde er am 10. November 1938 in das KZ Buchenwald deportiert. Am 13. April 1940 wurde er dort ermordet. | |||
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