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| | [[1895]] ließen der Bankier [[Karl Leitner]] und [[Basilius von Paschkoff]] die heutige Fahrstraße auf den Mönchsberg anlegen, die quer durch die alte Schanzanlage führt, wodurch die alte Wehranlage der Müllner Pforte arg beeinträchtigt wurde. Schon zuvor war kurz nach [[1860]] vor der Monikapforte eine zuerst schmale und später von Paschkoff verbreiterte Fahrstraße mit geringerer Steigung als zuvor angelegt worden. | | [[1895]] ließen der Bankier [[Karl Leitner]] und [[Basilius von Paschkoff]] die heutige Fahrstraße auf den Mönchsberg anlegen, die quer durch die alte Schanzanlage führt, wodurch die alte Wehranlage der Müllner Pforte arg beeinträchtigt wurde. Schon zuvor war kurz nach [[1860]] vor der Monikapforte eine zuerst schmale und später von Paschkoff verbreiterte Fahrstraße mit geringerer Steigung als zuvor angelegt worden. |
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| − | Für den Bau des [[Museum der Moderne Mönchsberg|Museums der Moderne]] wurde 2003 neben der Monikapforte als Provisorium eine Behelfsbrücke errichtet, welche auch die Generalsanierung des [[Hotel Schloss Mönchstein|Hotels Schloss Mönchstein]] wesentlich erleichterte. Da sich neben diesen beiden Gebäuden zahlreiche weitere Objekte auf dem Mönchsberg befinden, welche im Notfall auch für größere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr erreichbar sein sollen, wurde nach einer einfühlsamen und dauerhaften Lösung gesucht, die das historische Wehrbauwewrk nicht beeinträchtigt und eine Freilegung der Gesamtanlage samt dem eingeschütteten vorderen Wehrgraben nicht verunmöglicht. Das Bundesdenkmalamt lehnt daher folgerichtig eine Brückenkonstruktion ab. | + | === ''Provisorium'' 2003 dauerte bis 2018 === |
| | + | Für den Bau des [[Museum der Moderne Mönchsberg|Museums der Moderne]] wurde 2003 neben der Monikapforte als Provisorium eine Behelfsbrücke errichtet, welche auch die Generalsanierung des [[Hotel Schloss Mönchstein|Hotels Schloss Mönchstein]] wesentlich erleichterte. Da sich neben diesen beiden Gebäuden zahlreiche weitere Objekte auf dem Mönchsberg befinden, welche im Notfall auch für größere Einsatzfahrzeuge der [[Feuerwehr]] erreichbar sein sollen, wurde nach einer einfühlsamen und dauerhaften Lösung gesucht, die das historische Wehrbauwewrk nicht beeinträchtigt und eine Freilegung der Gesamtanlage samt dem eingeschütteten vorderen Wehrgraben nicht verunmöglicht. Das Bundesdenkmalamt lehnte daher folgerichtig eine Brückenkonstruktion ab. |
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| − | Am [[15. November]] [[2017]] informierte [[Landesrat]] [[Heinrich Schellhorn]] ([[Grüne]]), das nun dieses Brückenprovisorium abgebaut und eine dauerhafte Brücke errichtet werden soll, um eine gesicherte Zufahrtsmöglichkeit etwa für den Kunsttransport und sonstige Lieferungen für alle Anrainer zu garantieren. Das Bauvorhaben wird im Frühjahr 2018 in Angriff genommen. Die Brücke wird nach den Plänen der Architektur-Büros "Halle 1" gebaut. Für die Gesamtkosten des Bauvorhabens von maximal 700.000 Euro werden die [[Stadtgemeinde Salzburg]] sowie das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] zu gleichen Teilen aufkommen.<ref>Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=59000 15. November 2017]</ref> | + | Am [[15. November]] [[2017]] informierte [[Landesrat]] [[Heinrich Schellhorn]] ([[Grüne]]), das nun dieses Brückenprovisorium abgebaut und eine dauerhafte Brücke errichtet werden soll, um eine gesicherte Zufahrtsmöglichkeit etwa für den Kunsttransport und sonstige Lieferungen für alle Anrainer zu garantieren. Das Bauvorhaben wurde im Juli 2018 in Angriff genommen. Die Brücke wird nach den Plänen der Architektur-Büros "Halle 1" gebaut. Das Werk überbrückt eine Distanz von etwa 12,5 Metern zwischen den historischen Wehrmauern mit einer Länge von zirka 16 Metern. Die Herausforderung dabei: Auf die alten Wehrmauern dürfen keinerlei Belastungen einwirken. Die Brücke wird in einem Abstand von rund zehn Zentimetern über den alten Mauern schweben und liegt in den Fels gebohrten Pfählen auf. |
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| | + | Für die Gesamtkosten des Bauvorhabens von maximal 700.000 Euro werden die [[Stadtgemeinde Salzburg]] sowie das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] zu gleichen Teilen aufkommen.<ref>Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=59000 15. November 2017]</ref> |
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| | + | Das derzeitige Provisorium wurde im Juli 2018 um etwa drei Meter versetzt. Daneben wird nun die neue Brücke errichtet. Diese Behelfskonstruktion wird danach im November 2018 abgebaut. Anschließend wird als Ersatzleistung für den Naturschutz die bisherige Straßenführung, also die Durchfahrt durch die Monikapforte, auf einem zirka zweieinhalb Meter breiten gepflasterten Gehweg zurückgebaut. Die restlichen Flächen der ursprünglichen Straßenführung werden begrünt. Alle Arbeiten werden bis Frühjahr 2019 fertiggestellt. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| | *{{wikipedia-de|Müllner Schanze|Müllner Schanze}} | | *{{wikipedia-de|Müllner Schanze|Müllner Schanze}} |
| − | == Fußnoten == | + | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=60218 23. Juli 2018] |
| | + | == Fußnote == |
| | + | <references/> |
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| | [[Kategorie:Geschichte]] | | [[Kategorie:Geschichte]] |